2016.


Eine Liebesgeschichte!

Im Leester Verein kümmerte sich Eva um Molly, immer wenn sie eigentlich für Donna da war und verbrachte mehr und mehr Zeit mit dem kleinen, eigensinnigen Geschöpf. Aber auch wenn Molly zunächst nicht allein zurückbleiben musste, wurde sehr schnell klar, dass sie auch für unsere Kinder zum Reiten lernen zu klein ist. Und auch zu frech… Die Fühler wurden ausgestreckt, um für Molly ein neues Zuhause zu finden. Eva übte mit Molly derweilen schon das Fahren vom Boden aus. Im Grunde, so fiel Eva ein, ist das Reiten ja ganz schön, aber eigentlich wollte sie schon immer Ponykutsche fahren. Schon längst hatte der Pfeil des Amors sich sein Ziel gesucht und Eva hatte ihr Herz an ein 1, 10 m kleines Pony mit Kulleraugen verloren. Noch rang Eva mit sich, versuchte sich zur Wehr zu setzen und dachte an ihr Traumpferd. Denn eins ist klar: auch wenn Molly ein sehr kleines Pony ist, braucht sie einen schönen Platz, den Schmied, den Tierarzt und viel Zeit. Auch wenn kein Sattel gekauft werden muss, ist der Erwerb eines Geschirrs eine kostspielige Angelegenheit, von einer Kutsche ganz zu schweigen. Kurzum: Molly oder das Traumpferd.

Dann, fast Hals über Kopf, erfolgte der Abschied von einem herrlichen Warmblüter mit schwingenden Gängen, mit dem Eva über die Felder galoppieren wollte. Eva nahm Molly ganz zu sich und es beginnt der gemeinsame Weg der beiden…und Ponys können sehr, sehr alt werden.

Autorin: Babett Neelsen


Amors Pfeil lag vibrierend auf dem straff gespannten Bogen, zum Flug bereit. So muss man sich das wohl vorstellen, als Eva das erste Mal Molly begegnete. Der Verein suchte ein neues Reitpferd und wurde mit der Warmblutstute Panama fündig. Eva begleitete den Besichtigungstermin, ein mögliches neues Pferd anzusehen ist eine spannende Sache. Und da Eva schon lange den Gedanken in sich trug, eines Tages ein eigenes Pferd zu umsorgen, konnten Erfahrungen im Pferdehandel nur hilfreich sein. Als langjährige Reitbeteiligung von Donna und gelegentliche Reiterin von Weißer Socke sollte das Traumpferd irgendwo dazwischen liegen, nicht zu groß, nicht zu klein, wendig und rittig. Für dieses Traumpferd besuchte Eva Parellikurse und nahm regelmäßig Reitunterricht.

Die Stute Panama wurde in ihrer alten Heimat begleitet von der Shettystute Molly, zugegeben, ein großes Shetty, mit einer ungefähren Rückenhöhe von 1, 10 m. Für Molly war der Besichtigungstermin zunächst nur eine Abwechslung, den sie neugierig betrachtete und sich von den Besuchern gerne kraulen ließ. Erst als Panama in den Hänger geführt wurde, packte Molly die Angst, ihre Freundin zu verlieren und allein zurückzubleiben. Das jammervolle Wiehern ließ alle zögern, unvorstellbar, das Pony in seinem Schmerz allein zurückzulassen. Auch für Eva undenkbar. Und so kam es, dass Molly mit Panama zusammen die Reise nach Leest antrat.


Wiegetermin für die Pferde - 17.12.2016

Am Samstag, den 17. Dezember, kam die mobile Berliner Pferdewaage nach Leest, um die Schulpferde und auch die Privatpferde zu wiegen. Janine war so freundlich, diesen Termin zu organisieren, nachdem bereits mehrfach überlegt wurde, die Pferde auf die Waage zu stellen. Herzlichen Dank dafür!

Warum ist das denn wichtig beziehungsweise überhaupt nötig, wird sich der ein oder andere vielleicht fragen. Nun, es hat sich herausgestellt, dass viele Besitzer und Mitglieder des Vereins sich bezüglich des Gewichts ihres geliebten Vierbeiners grob verschätzt hatten, teilweise um bis zu 100kg! Das tatsächliche Gewicht des Pferdes zu kennen ist zunächst hilfreich, um abschätzen zu können, ob dieses im Normalbereich liegt oder ob es zu viel/zu wenig ist. Außerdem ist das Wissen um das Gewicht unbedingt notwendig, um die richtige Dosierung für die vierteljährliche Wurmkur zu kennen und diese nicht zu wenig zu dosieren, da sie sonst nicht anschlägt. Das trifft auch zu, wenn das Pferd krank werden sollte oder eine Verletzung hat und beispielsweise Antibiotika oder andere Medizin verabreicht werden müssen. Auch praktisch ist es bei der Berechnung des Gesamtgewichts des Hängers, wenn das Pferd transportiert werden soll. Diese Gründe sollten nun auch den letzten überzeugt haben,sein Pferd wiegen zu lassen – es ist außerdem auch eine schöne Vertrauensübung zwischen Pferd und Mensch.

Am besagten Tag kam Dirk, so hieß der freundliche Mann, der die mobile Pferdewaage betreibt (zu finden im Internet unter „Berliner Pferdewaage“), bereits 10 Uhr 30 und baute seine Waage mit Computer und Ausrüstung neben dem Reitplatz auf einer ebenen Fläche auf. Der erste mutige Kandidat war der gute Pepper, der auch ohne große Probleme mitmachte. Geschätzt wurden 450kg, das tatsächliche Gewicht lag bei 443 kg, also sehr dicht dran! Weiter ging es mit den Schimmeldamen Courtney und Camilla, danach war unser Stoffeltier an der Reihe, dessen Beitrag Jacki netterweise gezahlt hat. Außerdem hat Janine die Beiträge von Malina und Fantasie übernommen, Lisa hat für Sterzel, Marie für Pablo und Anne für Merlyn bezahlt. Vielen lieben Dank euch! Aufgrund der hohen Anzahl an Pferden, die gewogen wurden, belief sich der Preis auf jeweils 11,00€.

Das schwerste Pferd im Stall ist Donna mit 734 kg, allerdings ist sie auch die Größte. Kurz danach war unsere Schwarzwälder Kirschtorte Silas dran, dessen Gewicht seine Besitzerin Cathleen um die 600 kg eingeordnet hat, der jedoch 712 kg auf die Waage brachte. Als er die Schüssel mit Müsli klappern hörte, ging er auch ohne zu zögern rauf, mit Abstand der schnellste Kandidat! Am längsten hat das Wiegen der beiden Privatpferde Phönix und Beltane gedauert, die bereits, als sie das Auto und die Waage sahen, nicht näher kommen wollten. Mit Geduld, viel Ruhe und Loben hat es dann aber auch bei ihnen geklappt, zusammen brachten sie 978kg auf die Waage. Nach anderthalb Stunden waren bereits alle 22 Pferde gewogen wurden und Dirk konnte zusammen packen. Wir hatten jede Menge Spaß beim Gewicht schätzen und auch für die Pferde war es eine interessante Erfahrung!

Wir werden die mobile Pferdewaage auch im nächsten Jahr gerne wieder auf unserem Hof begrüßen, um das aktuelle Gewicht unserer Pferde bestimmen zu lassen. Anbei seht ihr einige Impressionen, für viele Pferde war es das erste Mal auf einer mobilen Waage.

Autorin: Tina Hillmann


Der Zahnarzt war da - 06.12.2016

Der Verein hatte dieses Jahr bereits sehr hohe zusätzliche Ausgaben durch kranke Pferde, den Kauf neuer Schulpferde, die Neuanschaffung der Flutlichter auf dem oberen Reitplatz sowie einige kleinere und größere Reparaturen. Deshalb war es bisher finanziell nicht möglich, den Pferden den Besuch beim Zahnarzt zu ermöglichen. Dann kam Simone auf die geniale Idee, einen Spendenaufruf zu starten und bei allen Mitgliedern anzufragen, ob sie nicht eine kleine Summe für eines der Schulpferde übrig hätten. Das hat auch sofort großen Anklang gefunden, dabei ist nicht wichtig, wieviel jeder gegeben hat, der Wille zählt und die Pferde werden es euch von Herzen danken. 

Zunächst eine kurze Erklärung, warum unsere Ponys überhaupt zum Zahnarzt müssen - wer sich dahingehend auskennt, kann den Absatz überspringen. ;-) Pferdezähne schieben das ganze Leben lang nach, das heißt sie wachsen immer ein klein wenig nach – für wilde Pferde ist das auch kein Problem, denn durch das rauhe Gras und ähnliches Futter, das sie sich suchen, reiben sich die Zähne im selben Maß ab wie sie nachwachsen. Da unsere Pferde aber keine Wildpferde sind, müssen sie, so wie alle domestizierten Pferde, in regelmäßigen Abständen zum Zahnarzt, um den Zustand der Zähne prüfen zu lassen. Denn die Ernährung unterscheidet sich von der frei lebender Pferde und garantiert nicht immer den gleichmäßigen Abrieb der Zähne. Wie bereits erwähnt, waren jetzt nach einiger Zeit auch unsere Schulpferde wieder dran mit einem Besuch beim Zahnarzt.

Am 6.Dezember waren bereits Pina, Pablo und Stoffel Patienten in der mobilen Praxis – alle drei benahmen sich während der teils sehr langen Behandlung vorbildlich, was für unsere tollen Ponys spricht, denn so eine Zahnbehandlung kann manchmal schon schmerzhaft sein! Stoffel und Pablo ging es nach der Behandlung durch die kompetente Pferdezahnärztin Nicole wieder sehr gut. Bei unserer kleinen Pina wurde Karies in einigen Zähnen gefunden, was aber weitestgehend behandelt werden konnte. Die schlimmere Diagnose sind Melanome in ihrem Maul, das heißt gewucherte Hautzellen (Tumore), diese sind jedoch oftmals gutartig. Zur Vorsicht wird sie ab sofort nicht mehr mit einem Metallgebiss geritten werden. Tatkräftige Unterstützung während der Behandlungen lieferten Babett,

Simone und Sonja, vielen lieben Dank an euch! Anbei seht ihr Fotos der braven Patienten. ;-)

Die anderen Schulpferde Fantasie, Malina, Merlyn und Panama hatten bisher noch Schonfrist, für sie wird die Pferdezahnärztin Nicole im Januar noch einmal auf den Hof kommen. V

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Spender. Dazu gehören die Familien McAulay, Parade, Remus, Scherler, Träger, Woinar und Zentsch, weiterhin die Einsteller Andrea&Jürgen, Anne R., Cathleen, Liane, Lisa, Frau Neumann, Simone und nicht zuletzt jede Menge Mitglieder: Eva, Jacki, Jana, Janine, Klaus, Krolli und Sina. Es ist eine wunderbare Summe von 800€ zusammengekommen, das ist einfach toll und zeigt den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in unserem Verein. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist das ein echter Silberstreif am Horizont, vielen Dank an alle dafür und besonders an Simone für die Idee und Umsetzung! :-)

Autor: Tina Hillmann


Wie geht es eigentlich Lucia?

Lucia ist Ende 2012 zusammen mit Camilla auf unserem Hof gekommen. Leider stellte sich bald heraus, dass das weiße Schimmelpony nicht für den Schulbetrieb geeignet scheint. Somit entschieden wir uns Lucia zum Kauf anzubieten. Es hat auch nicht lange gedauert, da kam ein älterer Herr, der ein Pony für seine Enkelin suchte. Da Lucia kein Anfängerpony war, standen wir dem Kauf etwas zweifelhaft gegenüber, aber der neue Besitzer meinte, Lucia und Chantal würden perfekt zusammen passen. Nach nun mehr 3 Jahren meldete sich Chantal bei uns und berichtet, wie es ihr und Lucia in den letzten Jahren ergangen ist.

„Lucia geht es ziemlich gut, sie hat zwar momentan noch einen großen Ponybauch, aber daran arbeite ich schon. Sie steht mit meinem Shetty Nico auf einem großem Paddock, auf dem noch ein wenig Gras wächst, zum bisschen daran knabbern, weil sie leider ein Rehe-Kandidat ist. Abends kommt sie dann ihn ihre Box und früh geht es dann wieder raus. Lucia und ich sind auf die westernreitweise umgestiegen und haben eine super Reitlehrerin gefunden, die uns mindestens einmal die Woche besucht und unterrichtet. Ich versuche die Arbeit mit ihr so abwechslungsreich wie möglich zu machen, wir machen Zirzensik, Gebisslos reiten, Longieren, Platzarbeit und seit kurzem auch wieder Geländeritte.

Die Kleine hat es mir nicht immer leicht gemacht und ich könnte einen ganzen Roman über unsere Erlebnisse schreiben, aber ich versuche mich kurz zu halten. Es war eine ziemlich lange Zeit mehr Kampf als ein harmonisches Reiten. Ich bin geflogen was das Zeug hält und hatte Angst, Angst vor ihr, Angst vorm Reiten. Ich bin weinend nach Hause gekommen und hab meine Liebe zum Reiten verloren. Sie ist nur durchgegangen, hat gebuckelt und bei Spaziergängen losgerissen. Ich war einfach zu jung, um mit so einem dominaten Pferd umzugehen. Ich habe solange überlegt, ob ich sie verkaufe um ein neues Pferd zu kaufen, aber ich konnte es nicht. Sie war mir schon so ans Herz gewachsen, dass ich sie nie wieder hergeben wollte. Vor allem als mein Shetty sehr aggressiv wurde, stand sie mir bei und wir wuchsen wieder richtig zusammen. Später kam meine Reitlehrerin und hat mir geholfen mit ihr eine Einheit zu bilden. Unser "Reiten" ist noch nicht perfekt und ich weiß, dass ich immer noch viele Fehler mache, aber ich weiß, dass sie mir diese Fehler heute verzeiht und das ich mich im Notfall auf sie verlassen kann.“

 Autor; Anne Rademacher und Chantal Schulz


Freispringen - ohne Reiter - 14.08.2016

Am Sonntag war zur Abwechslung für Ross und Reiter Freispringen angesagt. Das Springen ohne Reiter ist eine sehr schöne und gymnastizierende Abwechslung für Pferde, bei der Losgelassenheit, Durchlässigkeit und Geschmeidigkeit gefördert werden.

Wir bauten auf dem Reitplatz, zum Zaun hin, einen kleine Reihe von Sprüngen auf, die durch eine Litze miteinander verbunden wurden, so das die Pferde motiviert wurden alleine die Reihe zu springen. Abwechselnd wurden die Pferde warm gemacht und neben unseren Schulpferden gingen auch Privatpferde in den Parcours.

Los ging es mit Pina und Pablo, die sofort wussten, was ihre Aufgabe war und die Reihe mit Bravour nahmen. Besonders Pina zeigte wieviel Spaß es ihr machte.

Auch Leo brachte zum Ausdruck, dass er hier bereits Erfahrung hatte und sprang souverän durch.

Zum ersten Mal dabei: Panama. Zuerst überlegte sie kurz, warum sie allein durch den Parcours soll, aber nachdem sie die erste Runde gesprungen ist, war der Gang drin und sie drehte noch einige Runden ohne Pause und zeigte uns, wie viel Freude ihr das Springen machte.

Als nächste ging Camilla an den Start. In den Parcours geführt, nahm sie mit Begeisterung und einer Leichtigkeit die Sprünge, so dass diese für sie noch erhöht wurden. Auch das meisterte sie ohne Probleme.

Malina, unsere jüngste, wusste nicht so recht, was sie von den aufgebauten Hindernissen halten soll. In der ersten Runde wurde vor jedem Sprung angehalten und gefragt, ob sie wirklich darüber soll. Mit viel Einfühlungsvermögen schafften wir es dennoch Malina zu überzeugen und sie machte ihre ersten kleinen Erfahrungen im Freispringen.

Bacardi, das Springass, sah die Sprünge und überlegte nicht lange. Um uns zu zeigen, dass die Reihe nicht nur in eine Richtung springbar ist, drehte er nach dem letzten Hindernis um und kam die Sprünge wieder zurück. Um ihn mehr herauszufordern wurden auch hier die Hindernisse erhöht aber für Barcadi war es weiterhin ein Kinderspiel.

Roxanne sah zum ersten Mal in ihrem jungen Leben einen Freispringparcours und war sichtlich irritiert und bremste lieber ab. Zur Motivation wurden die Sprünge minimiert, sie sollte schließlich mit einer positiven Erfahrung den Tag beenden. Nach mehreren Anläufen traute sich Roxanne es doch zu versuchen und sprang erfolgreich über die kleinen Hindernisse.

Zum Schluss durfte Merlyn noch zeigen was in ihm steckte. Nach einer kleinen Startschwierigkeit, sprang auch er gelungen durch den Parcours und hatte sichtlich Spaß an der heutigen Abwechslung.

Auto: Anne Rademacher


Tag der offenen Tür  am 03.07.2016

Und wieder hatten wir an unserem diesjährigen Tag der offenen Tür Glück mit dem Wetter, ein herrlicher Sommertag, wir können nur draus schließen, der Himmel ist uns wohlgesonnen! Das Kuchenbuffet bog sich unter seiner Last – ganz, ganz herzlichen Dank an alle fleißigen Bäckerinnen! – und das Grillgut war am Nachmittag bis auf den letzten Wurstzipfel ausverkauft. Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder für Produkte von „Neuland“ entschieden, gegen billiges Fleisch vom Discounter und für eine hoffentlich tiergerechtere Haltung. Ergänzt wurde das Angebot um Wild vom benachbarten Jäger.

Das Programm eröffneten vor den zahlreichen Zuschauern unsere kleinen Voltis, als Premiere auf dem Neuzugang Käpten Iglo, der als noch amtierender Landesmeister des Voltigiersports frisch verrentet ist. Der fuchsfarbene Riese ließ es sich als echter Profi aber nicht nehmen, die kleinen Voltikinder gemessenen Schrittes über den Platz zu tragen, wo unsere Kleinsten, wie Theresa es ausdrückte „eine tolle Aussicht haben!“ Die gesamte Mannschaft war, einschließlich der Trainerinnen Kim und Jacki, farbenfroh als viele Pippi Langstrümpfe verkleidet.

Es folgte ein Rasseportrait, in dem wir die verschiedenen Bewohner unseres Hofes vorstellten. Eigentlich erstaunlich, wenn sie nebeneinander stehen, wie verschiedentlich sich das Pferd vom Eohippus durch seine Lebensbedingungen und durch züchterische Selektion entwickelt hat. Das schwere Warmblut neben dem Sportpferd, die kräftige Schlesierstute (Malina war hin und weg, vor sooo vielen Leuten zu stehen!), der noch kräftigere Schwarzwälder Fuchs, der fröhlich gescheckte Lewitzer, Sterzel präsentierte die Fraktion der Haflinger und auch sich selbst, selten wird man einen so sportlichen Alterspräsidenten gesehen haben. Ein aus Irland stammender Connemara neben dem deutschen Reitpony und zu guter Letzt ein Shetlandpony.

Im Anschluss durften wir die Line Dancer des SG Töplitz begrüßen, die mit neuer Musik auftraten und es auch an einer Zugabe nicht fehlen ließen. Als weiterer Gaststar trat Henrike auf und zeigte, wie anspruchsvolles Voltigieren im Turniersport aussieht. Diese Vorstellung hat die Zuschauer deutlich beeindruckt und sorgte für den Rest des Nachmittags für Gesprächsstoff „…da wird ja Kopf und Kragen riskiert!“ Und ein stolzer Papa erträumte sich für seine Tochter eine ähnliche Karriere in dieser ästhetischen Akrobatik auf dem Pferderücken.

Es folgte die traditionelle Quadrille mit 6 Pferden, die erstaunlicherweise wie am Schnürchen lief; damit das für das Publikum nicht so langweilig wird, entschloss sich Camilla zu einer kleinen Solonummer und sprang plötzlich mit einem eleganten Satz über die Viereckumrandung. Nach diesem kreativen Schlenker reihte sie sich wieder in die Quadrille ein und ließ es so aussehen, als ob dies zu der Choreographie gehören würde.

In der Pause wurde das Ponyführen wie in jedem Jahr förmlich überrannt. Parallel haben wir diesmal einen Wettbewerb veranstaltet – alle Shettys, fünf an der Zahl, durften mit Fingerfarbe künstlerisch verschönt werden. Für die Kinder gedacht, konnte beobachtet werden, dass auch manche Mama nicht mehr an sich halten konnte und mit bunten Fingern auf dem Ponyfell malte. Mit dem Ansturm hatten aber weder wir noch die Ponys gerechnet, zeitweise dürften um die 50, 60 Personen um die Shettys gewuselt sein, die dies erstaunlich gelassen nahmen. Wie gut, dass jedem Shetty ein pferdekundiger Betreuer zur Seite gestellt war und die Künstler durch Sonja angeleitet wurden. Da die Ponys etwas trocknen mussten, warteten sie den nächsten Programmpunkt ab: Hunde der Sektion Hundesport der SG Töplitz, die sehr beeindruckt haben! Nur auf Fingerzeig flitzten die Vierbeiner einen vorbereiteten Parcours, und ein besonderer Hingucker war der lange Tunnel, durch den in einem Affenzahn gesaust wurde. Durch nichts ließen sich die Hunde ablenken, dabei roch es bei uns sicher hochinteressant.

Danach maßen sich unsere Reitkinder mit den quietschbunten Shettys an der Hand in einem Geschicklichkeitswettbewerb, den Kinder und Ponys mit Tempo absolvierten und auch Piccolino durch den schrecklichen Flattervorhang bugsierten. Nur Molly war übereifrig und landete bäuchlings auf dem großen Ball, den sie nur ins Tor schießen sollte. Zum Glück war nichts passiert, so dass per Zuschauerentscheid die schönsten Ponys gewählt werden konnten. Nach so viel Farbe ging es sehr formell in schwarz-weiß weiter: der Rappe Barcardi und die Schimmelstute Camilla führten Elemente der Bodenarbeit vor, nur mit Körpersprache ging es vorwärts, rückwärts, seitwärts, Regenschirme und andere Utensilien kamen zum Einsatz und der große Ball wurde mit dem Huf in einer formvollendeten Flanke ins Ziel gebracht.

Zum Abschluss wurde gesprungen: Barcardi durfte zeigen, dass er trotz der gemächlicheren Bodenarbeit der schnellste und wildeste ist, aber der kurzbeinige Pablo hielt mit seiner Marie im Sattel beeindruckend mit und ließ nur beim letzten, recht hohen Oxer die Stange fallen. Eigentliche Siegerin war aber doch Michelle, die sich mit Leo, der noch nie mit besonderem Geschick seine Beine sortieren konnte, in den Springparcours wagte.

Ein gelungener Tag, fanden wir, und verabschiedeten alle Gäste, darunter ganz viele wunderbar geschminkte Kinder durch die Unterstützung des Töplitzer Kindergartens. Ohne die vielen, vielen helfenden Hände wäre so ein Tag nicht möglich, herzlichen Dank an alle Mitglieder, Freunde, Papas, Mamas… Es war diesmal eine Meisterleistung, da durch einen personellen Ausfall in der Woche zuvor auch die Pferdeversorgung umfangreich durch die Mitglieder geleistet worden ist. Und trotzdem sah das Gelände gepflegt aus, und trotzdem wurde am gleichen Abend noch aufgeräumt, geputzt und gewienert…vielen, vielen Dank!!

Autor: Babett Neelsen

 


Oh wie schön ist Panama.

Am Samstag, den 28. Mai, war es wieder soweit. Ein neues Schulpferd wurde gekauft und im Verein untergebracht. Panama ist seit dem vergangenen Wochenende unser neuer dunkelbrauner Blickfang. Mit ihren 1,62 cm Stockmaß und dem etwas kräftigeren Körperbau ist sie auch für die erwachsenen Reiter geeignet. Auf dem ersten Blick mag sie Fantasie ähneln, aber im Alter ist doch ein deutlicher Unterschied sichtbar. Wohingegen Fantasie schon 22 Jahre jung ist, kann Panama gerade einmal auf 7 Lebensjahre zurück blicken.

Im Schlepptau hatte sie bei ihren Vorbesitzern die kleine Shetty-Stute Molly. Schon beim Probereiten von Panama konnte die braune Molly unser Herz im Sturm erobern. Am Tag der Abholung wurde dann aus den vorherigen Scherzen Molly „im Kofferraum heimlich mit zu nehmen“ purer Ernst. Nach einigen Telefonaten stand dann fest der zweite Hängerplatz ist für Molly bestimmt gewesen. Kurzerhand nahmen wir beide Stuten mit. Molly ist geritten und gefahren und kann mit ihren 1,05 cm durchaus als Führ- und Anfängerpony für die jüngsten im Schulbetrieb ihre Aufgabe finden.

Einen Tag und eine Nacht durften dann die beiden zusammen auf dem Paddock verbringen. Am Sonntag stand der Entschluss fest beide zu trennen, da sie sehr aneinander hängen und die Arbeit mit nur einem der beiden so unmöglich ist. Daher wurde Molly in die Shetty-Herde integriert und hat nun Gesellschaft von gleichgroßen Artgenossen. Nur die arme Panama tut ihren Herzschmerz mit lautem Gewieher kund und weiß nicht so recht was das alles soll.

 

Hoffentlich gewöhnt sie sich schnell an die neue Umgebung und die neue Situation. Ein paar Tage soll sie noch allein auf dem Einzelpaddock stehen und sich über den Zaun mit der Herde anfreunden. Schon bald darf auch Panama in ihre neue Herde integriert werden und mit gleichgroßen Artgenossen den Paddock Trail unsicher machen. 

Autor: Janine Treue


Fantasie macht Urlaub.

Seit einiger Zeit macht unserer Fantasie ihr linkes Hinterbein zu schaffen, eine tierärztliche Untersuchung schien nicht wirklich die Ursache ergründen zu können. Das ist auch verzwickt, es ist nichts warm, nichts geschwollen, und so ein Hinterbein ist lang und mit vielen Gelenken, Bändern und Sehnen ausgestattet, die Fantasie schon 22 Jahre tragen und beschleunigen. Also wurde beschlossen, Fantasie einen längeren Sommerurlaub zu verordnen, den sie am 24. Mai auf einer riesigen sattgrünen Weide im Nachbardörfchen Grube angetreten hat. Die Reise war recht unspektakulär, nur mit Handgepäck ging es zu Fuß in Begleitung von Janine und Tina. Am Ziel wurde Fantasie neben einer Delegation von Vereinsmitgliedern und Herrn Zinnow von ihren Urlaubsgefährtinnen erwartet, einer älteren Trakehnerdame sowie Paloma, die wir vom Tag der offenen Tür kennen und die sich ebenfalls für einige Monate erholen soll.

Fantasie tat dann ihr Bestes, uns zu beschämen, sie interessierte sich weder groß für die beiden anderen Stuten noch für die Umgebung, sondern senkte ihre hübsche Nase in die dicken Grasbüschel und fraß und fraß und fraß. Als ob es zu Hause nichts zu essen geben würde!

 

Jetzt hoffen wir, dass sich ihre Beine wieder erholen, denn trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist Fantasie sonst noch so fit und in Form wie eine 12jährige. 

Autor: Babett Neelsen


Es werde Licht.

Auch wenn es derzeit in den Sommermonaten noch nicht von großer Bedeutung ist – allerdings werden die Tage in einem Monat schon wieder kürzer! – haben wir am 18. Mai endlich ein neue Lichtanlage auf dem oberen Reitplatz bekommen! Nachdem über den Winter bereits 2 Lichtmasten den Dienst verweigerten, als ob sie das Geschehen auf dem Reitplatz lieber in Dunkelheit hüllen wollten, mussten Maßnahmen ergriffen werden. Eine Reparatur, so stellte sich heraus, der fossilen Leuchtobjekte war mangels Ersatzteilen nicht möglich. Wie viele Jahrzehnte die Lampen Wind und Wetter trotzten, lässt sich leider nicht mehr feststellen. Für Ostalgiker ein weiterer Abschied! Neu angebracht wurden moderne LED-Leuchten, die den Platz auf Knopfdruck in gleißend helles Licht tauchen…der nächste Winter kann kommen!

Autor: Babett Neelsen



Herzlich Willkommen Merlyn!

Merlyn lebt bereits im 2. Jahr als Privatpferd bei uns, er unterstützt uns auch an einigen Tagen im Reitunterricht und wir kennen ihn in dieser Zeit als freundlichen, unkomplizierten Sunnyboy. Eine gute Grundausbildung macht ihn zum Allrounder auf dem Platz, im Gelände und beim Springen. Merlyn ist immer motiviert und wenn mal etwas schief läuft, ist er der lebende Beweis dafür, es liegt nicht am Pferd!

Jetzt konnte der Verein das Traumpferd in schwarz-weiß erwerben, ein großer Wunsch hat sich damit erfüllt!

Wir wünschen ihm, dass er sich bei uns so wohl fühlt, wie es bislang den Eindruck machte und er weiter so fröhlich beim Spielen mit Willi und Domino quiekt und damit die ganzen Hof beschallt. Auf unseren Zuwachs können wir sehr stolz sein und freuen uns für unsere Kinder, ihnen einen solch tollen Freund zur Seite zu stellen.

 

Nur jetzt im Sommer müssen wir auf ihn sehr acht geben, der arme Kerl leidet unter Sommerekzem und muss tagsüber in seine Fliegengewänder gehüllt und täglich sorgfältig eingecremt werden.

Autor: Babett Neelsen


XXVI. Insellauf in Töplitz am 7. Mai

Wie bereits seit einigen Jahren als feste Tradition, unterstützen wir die jährliche Veranstaltung des Töplitzer Insellaufs tatkräftig mit unseren Pferden. Dieses Jahr machten sich Marie und Janine zusammen mit Pina und Pablo zu einem ca. einstündigen Fußmarsch auf nach Töplitz zum Festgelände des Insellaufs. Marie konnte Pablo hin reiten, jedoch musste Pina geführt werden, da Janine doch etwas zu groß für die zarte Stute ist.  Der gemütliche Spaziergang konnte aber gut mit netten Gesprächsthemen überbrückt werden. Kaum am Sportplatz in Töplitz angekommen, empfingen uns auch schon die ersten neugierigen Kinder. Sofort wurden die ersten Führponyrunden etwas abseits vom Trubel gedreht. Glücklicherweise konnten wir einen Waldweg als Führstrecke nutzen, da das Wetter es sehr gut mit uns meinte. Sowohl den Pferden als auch den Kindern gefiel die Strecke und so trauten sich sogar völlige Reitneulinge auf die Ponys. Nach ca. 1,30 Stunden neigte sich die Veranstaltung allmählich dem Ende und wir beschlossen wieder aufzubrechen, schließlich mussten wir noch zurück laufen. Der Rückweg war ebenso entspannt mit unseren tollen Ponys. Zurück in Leest durften die beiden nach einer schönen Dusche noch etwas an der Hand grasen. 

Ich bin mir sicher, dass uns die zwei nächstes Jahr erneut helfen werden Kinderaugen zum Strahlen zu bringen!

Autor: Janine Treue


Goodbye Leo und Camilla

Auch wenn wir der Meinung sind, dass es unseren Vereinspferden recht gut geht, ist es ganz, ganz sicher der Traum eines jeden Schulpferdes ein eigenes Mädchen für sich zu haben.

Der Traum ging für Leo und Camilla in Erfüllung – aus Leo und Sarah wurde jetzt ein richtiges Paar und in unsere empfindsame Schimmeldame Camilla hat sich Anne verguckt. Während Sarah und Leo sich schon lange kennen und Sarah nur auf die lebenslange Bindung warten musste bis sie auf eigenen Füßen steht, um Leo standesgemäß versorgen zu können, war die Verbindung zwischen Anne und Camilla kürzerer Natur. Die beiden sind sich bei der gemeinsamen Bodenarbeit näher gekommen. Camilla wusste sehr zu beeindrucken, wedelnde Regenschirme zu ignorieren und Anne nur aus ihren großen dunklen Augen anzusehen.

Den frischgebackenen Paaren alles, alles Gute und mögen sie noch lange auf unserem Hof bleiben!

Autor: Babett Neelsen



Baumblütenumzug in Werder 30.04.2016

Immer wieder locken Ende April die blühenden Obstbäume zur Baumblüte in Werder. Am Samstag, den 30. April, war der Reitverein Leest beim großen Eröffnungsumzug wieder mit von der Partie. Dank des tollen Pick Ups konnten wir einen bleibenden Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen. Das Auto wurde mit Bildern der Schulpferde und mit dem Banner des Hofes geschmückt. Auf der Ladefläche hatten ganze 7 Mitglieder Platz. Vier weitere Mitglieder mussten links und rechts vom Auto aufpassen, dass kein Zuschauer auf der Jagd nach am Boden liegenden Bonbons vor das Auto läuft. Mit Musik von der Feuerwehr Töplitz begleitet, erreichten wir so nach knapp einer Stunde das Ziel auf dem Marktplatz der Insel Werder. Direkt im Anschluss brachen alle geschlossen auf, um die Baumblüte zu erkunden. Ein erstes Ziel war dabei der Rummel. Nach Crepes, Bratwurst und Eis konnten wir dann um 17 Uhr die Heimkehr nach Töplitz antreten. 

Aber ein wesentliches Abendprogramm folgte noch um 18 Uhr auf dem Hof. Um den schönen Tag ausklingen zu lassen, wurde der Grill entfacht. Das war ein rundum gelungener Tag!

 

Hiermit bedanken wir uns noch recht herzlich für die Bereitstellung des Pick Ups und für die gesponserten  T-Shirts von HANTEL Art International Dubai!!!

Autor: Janine Treue


Kleines Osterfeuer am 26. März 2016

Um das diesjährige Osterfest gemeinsam mit den Mitgliedern zu feiern, wurde ein kleines Osterfeuer auf dem großen Reitplatz entzündet.

Weit ab von Bäumen und Häusern konnte das Feuer niemanden stören. Jeder brachte Essen und Getränke mit und so entstand ein leckeres Buffet, mit unter anderem Würstchen und Knüppelteig. Bei der Zubereitung des Knüppelteiges stellten sich wahre Könner heraus und jeder der probieren wollte, bekam ein Stückchen ab. Wer lieber etwas Süßeres bevorzugt, kam mit gegrillten Marshmallows auf seine Kosten.

Trotz des wunderschönen sternenklaren Himmels war es gut auszuhalten und bis 21 Uhr wärmten sich knapp 15 Personen am Osterfeuer.

 

Vielleicht ist ja am Ostersamstag eine neue Tradition im Verein entstanden…….

Autor: Janine Treue


Gelungener Auftakt in die Saison mit Karola am 13.03.2016.

Am Sonntag kurz vor 11:00 Uhr wurde die Saison wieder eingeleitet, regelmäßig Training bei erfahrenen FN Trainern anzubieten.

Gestartet sind wir mit Karola Kaas. Sechs Reiter mit unterschiedlichen Alter und Erfahrungsstand haben ein Einzeltraining in Anspruch genommen. Karola bietet für jeden etwas. So hatten wir Spaß an der Sitzlonge über die Bodenarbeit bis hin zum klassischen Reitunterricht. Pferd und Reiter waren nach ihren Stunden sichtlich geschafft und den Muskelkater gab es auch noch inklusive dazu.

Das erste Training war ein voller Erfolg. Wir haben altes Wissen aufgefrischt und neue Dinge dazu gelernt.

Wir freuen uns auf die nächsten Termine!

Autor: Anne Rademacher


Unsere Neue ist da...!

Da unser langjähriges Schulpferd Leonardo von einer Reitschülerin übernommen wurde, benötigen wir ab Mai dieses Jahres ein neues und nettes Schulpferd. Zunächst war es gar nicht so einfach unter den vielen im Internet angebotenen Pferden, etwas „Passendes“ zu finden. Wir hatten ein festes Suchschema: lieb, anfängergeeignet, groß (mindestens 1,65 m) und Gewichtsträger. Da war es umso schwerer genau „das“ Pferd zu finden.

Am Sonntag, dem 7. Februar, sind wir dann das erste Mal aufgebrochen, um uns bei einem Händler in Rottstock einige Pferde anzuschauen.

 

Beim Durchlaufen der Stallgassen fielen uns sofort zwei recht kräftige „Damen“ auf. Nach dem Probereiten stand dann auch schon fest, „die is´es“. Gleich das erste Pferd, welches wir uns angeschaut hatten, erfüllte all unsere Suchkriterien. Lediglich etwas jung geraten (gerade einmal 4 Jahre), aber lieb und umgänglich. Gesagt, getan. Am Samstag, dem 13. Februar, wurde sie direkt abgeholt. Schon bei der Ankunft auf dem Hof war die Aufregung groß. Die zur Mittagspause von der Koppel kommenden Pferde, sahen sofort den Pferdehänger und begrüßten unser neues Pferdchen. Der schöne sonnige Tag machte den ersten Paddockaufenthalt noch aufregender für die neue Stute.

 

So nun darf ich vorstellen: Malina, ein Schlesisches Warmblut, 4 Jahre alt und aus Polen stammend. Sie wurde zunächst angefahren und angeritten d.h. Schritt, Trab und Galopp klappt schon unter dem Reiter. Vertrauen, Routine und eine bessere Ausbildung wollen wir ihr noch ermöglichen. Daher wird sie bis Mai hauptsächlich von einer Person geritten. Auch das Longieren muss noch etwas geübt werden, da wir geplant haben, sie eventuell für die Volti-Kinder einzusetzen. Besonders stolz sind wir auf Malina, weil sie der Rasse Slaska angehört. Das ist eine seltene und alte Rasse.

Nun kann einem schönen Pferdeleben mit viel frischer Luft und Pferdefreunden nichts mehr im Weg stehen.

Autor: Janine Treue