Events.

Hier finden Sie unsere Bildergalerie zu unterschiedlichen Veranstaltungen, die bei uns stattgefunden oder wo wir mitgewirkt haben. Einfach auf die entsprechende Jahreszahl klicken.

Viel Spaß!

Happy Birthday, Sterzel! - 26.02.2019

Was für ein besonderer Tag für den Verein. Am 26. Februar 2019 wurde unser Sterzel stolze 30 Jahre alt! Das ist für ein Pferd heutzutage etwas Besonderes und wird nicht oft erreicht. Es gab einen Mash-Kuchen für ihn mit Möhren und was Süßes für die Gäste. Viele waren da, um anzustoßen auf dieses großartige Pony. Danke an Linda für die tollen Fotos!

Was uns natürlich stolz macht, ist, dass Sterzel seit 26 Jahren bei uns im Verein ist. Mit vier Jahren kam er damals zu uns und wurde von Reitern aus dem Verein ausgebildet. Man konnte ihn vor die Kutsche spannen oder schnelle Ausritte im Gelände genießen. Jeder, der ihn reiten durfte, schätzt seinen tollen Charakter. Lernwillig, ausdauernd, aber natürlich auch – wie es ein Haflingerpony sein muss – manchmal stur. Trotzdem lieben wir ihn. Die Voltis hat er stets brav getragen und auf öffentlichen Veranstaltungen hat er sich immer von seiner besten Seite gezeigt.

2015 haben wir ihn offiziell aus dem Schulbetrieb verabschiedet und ihn in Rente geschickt. Nun darf er diese bei uns im Verein genießen. Auch wenn er mittlerweile gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, sieht man ihm nicht die 30 Jahre an. Wenn er sich doch mal von seinem Strick losreißt und umherrennt, wirkt er wie ein Dreijähriger… ;-)

Im März folgt noch eine Party für ihn mit vielen ehemaligen Wegbegleitern. Wir freuen uns, dass dieses lebensfrohe Pony immer noch bei uns ist und wünschen ihm noch ein paar schöne Jahre.

Autorin: Jaqueline Swierczynski


Besuch der Reiterstaffel - 06.02.2019

In den Winterferien gab es einen ersten Höhepunkt im Vereinsleben dieses Jahr: der von Micha und Tina geplante Ausflug zur Reiterstaffel der Bundespolizei in Stahnsdorf fand statt.

Zunächst vielen herzlichen Dank an euch, dass ihr diese spannende Führung für unsere Mitglieder ermöglicht habt. Insgesamt 28 Mitglieder, Eltern und Freunde fanden sich am Mittwoch, dem 6. Februar, kurz vor 13 Uhr vor dem weitläufigen Gelände ein.

Zunächst gab es eine kleine Einführung in dem gemütlichen Seminarraum, woraufhin es gleich Richtung Stallungen ging, um endlich die mit Spannung erwarteten Polizeipferde zu begutachten! Von unserem Betreuer erfuhren wir sehr viel Interessantes über die Reiterstaffel, über die Arbeitsbedingungen, die Art und Häufigkeit der Einsätze und nicht zuletzt über die Pferde: nach welchen Kriterien und wo diese gekauft werden, wie sich die Ausbildung und das tägliche Training gestalten, wie die Haltung, Fütterung und Ausrüstung aussieht. Einen besonderen Teil bildete der Besuch in der hofeigenen Schmiede inklusive spannendem Vortrag über die Geschichte des Hufbeschlags vom Schmied, der zeitgleich auch tiermedizinischer Berater für die Pferde vor Ort ist. Er selbst hat schon mehrere riskante Operationen am Huf erfolgreich durchgeführt und so einige Pferde vor einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Dienst gerettet. Normalerweise hat jedes Pferd zwei Reiter, eine Erst- und eine Zweitbesetzung sozusagen, die sich gemeinsam um das Training und die Gesunderhaltung kümmern. So ist das Pferd immer verfügbar mit einem Reiter, sollte einer mal im Urlaub oder krank sein. Zu typischen Einsätzen gehören Fußballspiele, Demonstrationen und das Abreiten von Bahnstrecken auf unebenem Gelände, um Metalldiebstahl zu unterbinden, dabei können die berittenen Polizisten bundesweit unterwegs sein.

Das gesamte Gelände wurde von wenigen Jahren komplett neu gebaut und sehr pferdefreundlich angelegt: die Pferde stehen in großen, hellen und luftigen Boxen, an die jeweils ein Paddock grenzt, zu dem sie permanent Zugang haben. Außerdem kommen sie in kleinen Gruppen täglich auf Paddocks und im Sommer teilweise auf Wiesen. Die Trainingsbedingungen sind ebenfalls beeindruckend: es gibt eine riesige Reithalle mit Lautsprecherinstallation und einen Außenplatz mit gigantischen Maßen, um auch Formationsreiten auf entsprechender Strecke üben zu können.

Insgesamt zog sich der Besuch über zweieinhalb Stunden, was die eingeplante Dauer einer Stunde weit überschritt. Das lag aber vor allem an unseren wissbegierigen Reiterinnen und Eltern, die immer wieder neue Fragen an unseren Betreuer stellten, der diese zu gerne ausführlich beantwortete. Schließlich hat er nicht bei jeder Führung, die er leitet (z.B. Schulklassen), das Vergnügen, auf pferdebegeisterte Besucher zu treffen, die sich allesamt brennend für die Reiterstaffel interessieren. Ein sehr gelungener Ausflug also, der allen Beteiligten viel Spaß machte.

Autorin: Tina Hillmann