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Viel Spaß!

Reitertag in Phöben am 24.06.2017

Am Samstag, den 24. Juni, fanden sich vier Reiterinnen sehr früh auf dem Hof in Leest ein, um zwei der Schulpferde herauszuputzen. Es wurden das Fell auf Hochglanz poliert, die Beine gewaschen, der Schweif gebürstet, die Mähne eingeflochten und die Ponys generell schick zurechtgemacht, um sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. Was sie wohl vorhatten? Eine gewöhnliche Reitstunde dürfte es wohl kaum gewesen sein. Das stimmt, denn es war endlich wieder an der Zeit, das reiterliche Können auch auswärts unter Beweis zu stellen und ein wenig Turnierluft zu schnuppern! Schließlich war das letzte Turnier schon über drei Jahre her.

Jacki und Tina begleiteten die beiden jungen Reiterinnen Agnes und Marie zum ersten Reitertag des PSV Am Phöbener Bruch, kurz hinter Phöben. Die aufgehübschten Schulpferde waren Merlyn und Pablo, die beide für eine E-Dressur gemeldet waren, Merlyn außerdem für eine A-Dressur und Pablo für das A-Springen auf Zeit. Marie ging also nach längerer Pause wieder mit ihrem Pablo an den Start und Agnes stellte Merlyn das erste Mal auswärts vor, seit der Lewitzer Schecke bei uns ist, sie selbst konnte aber bereits Turniererfahrung auf Stoffel sammeln.

Der Tag war lange vorbereitet und geplant worden, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. So brachte Jackis Vater freundlicherweise den gemieteten Anhänger bereits Freitagabend auf den Hof, vielen Dank dafür! Am Samstag kam unser Fahrer, inklusive Zugfahrzeug, Maries Vater und auch Agnes‘ Vater begleitete uns zur Unterstützung, auch bei ihnen möchten wir uns herzlich bedanken!

Als wir zunächst mit Merlyn auf dem Gelände ankamen (er ging die erste Prüfung um 10 Uhr, Pablo erst 12:30 Uhr), stellten wir gleich fest, wie weitläufig dieses war und welch entspannte Atmosphäre herrschte, es war ein kleiner, aber gut organisierter und netter Reitertag – also der perfekte Wiedereinstieg ins Turniergeschehen! Merlyn stieg aus dem Hänger, schaute sich auf der frisch gemähten Wiese um und fing direkt an zu grasen. Wir sattelten ihn, Agnes machte sich startklar und es ging zum Abreiteplatz. Leider konnte Agnes ihn nicht mehr im Galopp abreiten, da sie bereits 15 Minuten vor ihrer Startzeit zum Dressurviereck geschickt wurde – damit hatten wir nicht gerechnet. Sie und Merlyn waren beide sehr aufgeregt und als sie schließlich dran waren, war die erste Hürde, an dem „gruseligen“ kleinen blauen Traktor vorbeizukommen, der neben dem Viereck stand. Schließlich begann die Prüfung, die anspruchsvolle Aufgabe RA 1 mit halben Volten, verlängerten Tritten im Trab, Überstreichen im Galopp, Zügel aus der Hand kauen lassen im Trab und verlängerten Galoppsprüngen, und Agnes schaffte es, den nervösen Merlyn komplett durch die Aufgabe zu leiten, was an sich schon ein großer Erfolg ist! Sie bekam die für diese Umstände (Merlyn zum ersten Mal auf Turnier, sie selbst nach langer Pause) sensationelle Note von 5.7, worüber wir uns alle sehr freuten!

In der Zwischenzeit kam unser zweiter Starter an – auch Pablo fühlte sich auf dem Platz gleich wohl und zeigte keinerlei Zeichen von Nervosität. Marie begann rechtzeitig, ihn abzureiten, da wir nun wussten, dass am Ende einige Minuten fehlen könnten. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem improvisierten Paddock war es auch für Merlyn wieder Zeit, sich auf die E-Dressur vorzubereiten. Dieses Mal hatte Agnes auf dem Abreiteplatz zwar mehr Zeit, jedoch auch ein Pony unter sich, das auf die zweite Prüfung nicht mehr wirklich Lust hatte. Doch auch diese meisterte sie sehr gut mit ihm und bekam abermals die Wertnote 5.7, Glückwunsch!

Marie und Pablo drehten also ihre Runden und kamen schließlich an die Reihe, auch Pablo nahm den Trecker ins Visier, ging aber brav vorbei. Im Viereck zeigte er sich fast etwas träge, seine Reiterin hatte zeitweise Mühe, das Tempo zu halten, aber ansonsten ritten sie die Aufgabe sehr flüssig und gekonnt durch. Das sah auch der Richter so, denn er belohnte das Reiter-Pferd-Paar mit einer 6.7! Aktuell waren sie damit auf dem 4. Platz! So warteten wir die weiteren Starter ab, um zu erfahren, ob es bei einer Platzierung bleiben würde. Und siehe da, von 18 Startern belegte Marie mit Pablo den 6. Platz, herzlichen Glückwunsch! Das Pony benahm sich auch in der Ehrenrunde vorbildlich und zog den einen oder anderen bewundernden Blick auf sich.

Jetzt folgte die Mittagspause, die Ponys entspannten auf ihren Paddocks und wir konnten uns den Hof näher ansehen und uns mit etwas Kuchen stärken. Es gab große weitläufige Wiesen und mehrere hübsche Holzhäuser, die als Sattelkammer, Reiterstübchen und Ferienwohnung dienen, alles in allem ein schickes Gelände. Auch die Leute waren alle sehr hilfsbereit und nett, sodass wir schon beschlossen, auch am nächsten Reitertag gerne wieder teilzunehmen.

Nun war es an der Zeit für die zwei Springprüfungen, Pablo sollte in der zweiten gehen, weshalb wir schon begannen, ihn wieder zu satteln. Er und Marie hatten genügend Zeit, sich warmzureiten und einzuspringen auf dem Abreiteplatz. Zwischen den anderen Startern, von denen einige sehr große beeindruckende Sportpferde ritten, wirkten sie zunächst etwas verloren. Doch dann stellte sich heraus – Pablo sprang bereits beim Aufwärmen besser als einige der anderen Pferde, die Sprung um Sprung rissen, während unser Schimmelpony elegant hinübersegelte. Marie war gleich als Erste an der Reihe, was sie wohl etwas verunsicherte – Pablo ging gerade so über das erste Hindernis und verweigerte das zweite. Doch Marie ritt den Sprung ein weiteres Mal an und setzte sich durch, denn wenn sie Pablo zielgerichtet reitet, springt er einfach alles, und das mit Spaß! So sprangen sie nach diesen Anfangsschwierigkeiten den Parcours lässig durch, das erste Mal auf einem Turnier, schon allein das ist großartig! Letztendlich belegten sie den 5. Platz (bei 7 Startern), was für uns ein schöner Erfolg ist und auch alle Zuschauer haben gestaunt, dass der kurzbeinige Pablo den hochgezüchteten Sportmaschinen das Wasser reichen konnte. Der Richter meinte bei der Siegerehrung zu Marie, dass er damit nach der Dressur nicht mehr gerechnet hätte, die beiden auch im Parcours noch einmal zu sehen. Umso mehr genossen sie den Galopp während der Ehrenrunde zwischen den Großpferden und ließen sich angemessen feiern.

Ganz entspannt ging es dann zurück nach Leest, Merlyn konnte sogar mit Pablo zusammen im Hänger fahren, obwohl er ihn sonst eher weniger leiden kann – tja, so ein Turnier auswärts, wo man niemanden sonst kennt, schweißt eben doch zusammen. Erschöpft, aber glücklich, versorgten wir die Pferde, räumten die Ausrüstung an ihren Platz und machten den Anhänger abgabebereit. Da war er auch schon vorüber – der erste Turniertag seit langem, recht herzlichen Dank an unsere TTs Jacki und Tina, die sich den Tag über um alles kümmerten und auch dafür sorgten, dass er zu einem Erfolg wurde. Man darf gespannt bleiben, denn vielleicht wird es nicht der Einzige seiner Art in dieser Saison bleiben.

Autorin. Tina Hillmann


Kirchenfreizeit am 25.05.2017

Mittlerweile ist es bei uns Tradition geworden, dass jedes Jahr im Frühling eine Kirchenfreizeit auf unserem Hof stattfindet. Verantwortlich dafür ist Jacki, die den Kontakt mit der Kirche Jesu Christi HLT herstellt und alles Organisatorische bespricht und weiterleitet. Recht herzlichen Dank für deinen Einsatz, Jacki, denn auch dieses Jahr war die Kirchenfreizeit ein voller Erfolg!

 Am Donnerstag, den 25. Mai, war es dann für 35 Mädchen und ihre Betreuerinnen soweit – der Besuch auf dem Reiterhof stand endlich an. Das Prinzip dabei ist folgendes: da es dieses Jahr sehr viele Teilnehmerinnen waren, wurden diese in eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe unterteilt. Diese Gruppen wiederum wurden noch einmal halbiert, sodass ein Teil der Mädchen die Pferde genießen konnte, das heißt Reiten und Umgang mit dem Pferd bei der Bodenarbeit, während der andere Teil anfallende Arbeiten, quasi als Gegenleistung, auf dem Hof erledigten.

Um einen erfolgreichen und auch sicheren Ablauf gewährleisten zu können, hat Jacki sich bereits im Vorfeld um Freiwillige aus unseren Reihen bemüht, die die Betreuung der Mädchen mit den Pferden und die Aufsicht der Arbeiten unterstützen würden. Namentlich waren das Agnes, Cathleen, Michelle und Tina, auch an euch ein Dankeschön für euren Einsatz!

Bei bestem Wetter konnten die Mädchen etwas Stallluft schnuppern und teilweise erste Kontakte zum Pferd erfahren. Sie haben es alle sehr genossen und sich dafür bei der Arbeit umso mehr angestrengt, also eine Win-Win-Situation! Zu den erledigten Arbeiten zählen das Sand aufschütten in den Paddockboxen und an der Badewanne auf dem großen Paddock, das Brennesseln entfernen entlang des Reitplatzes, das Abäppeln der Turnierwiese und des Trails, das Entfernen alten Heus und Strohs aus der Scheune und einiges mehr.

Als Dank für die Hilfe durften die Mädchen auf unserem guten Stoffel ihre Runden drehen und sogar Voltigierübungen ausführen, dabei trug er geduldig und artig alle Mädchen der Reihe nach über den Platz. Auf der anderen Hälfte des Reitplatzes konnten die Mädchen mit Pablo und Fantasie lernen, wie man die eigene Körpersprache zur Kommunikation mit dem Pferd einsetzen kann und wie man das Pferd korrekt leitet und führt. Außerdem hatten sie Spaß mit einem großen Gymnastikball, den die Pferde schießen, wenn man ihnen das richtige Signal gibt.

So verging der Tag recht schnell, es gab viel Gelächter und Staunen, vor allem vonseiten der Mädchen, die so nahen Kontakt mit den Tieren nicht gewohnt sind und beispielsweise beim Beobachten der Herde auf dem Paddock ganz neue Eindrücke sammelten und aus dem Staunen nicht herauskamen. Unsere Pferde aus einem so anderen Blickwinkel zu betrachten war auch für uns interessant, denn wo die Mädchen „nur“ Pferde, also Tiere ohne Unterschiede, sehen, da fällt uns jede Regung und Stimmung unserer Vierbeiner auf, die vom Wesen und Charakter so unterschiedlich sind und das auch immer wieder zeigen.

Insgesamt war es ein sehr schöner und erfolgreicher Tag, den alle genossen, inklusive der Möhrchenvernichter, wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

 Autorin: Tina Hillmann


Freispringen im neuen Jahr - 09.04.2017

Eine Woche vor Ostern war es endlich wieder soweit: das bei Mensch und Pferd beliebte Freispringen stand auf dem Tagesplan. Marie und Tina hatten sich verabredet und gemeinsam die Sprünge von der Tribüne auf den oberen Reitplatz getragen, um dort eine kleine Reihe aufzubauen. Entschieden haben sie sich für eine Sprungreihe zur Verbesserung der Technik, bestehend aus mehreren Kreuzen und einem Steilsprung.

Nach einer Stunde der Vorbereitung, die auch das Sprengen des ziemlich trockenen Reitplatzbodens beinhaltete, konnte es losgehen. Dazu fanden sich dann noch mehr Freiwillige ein, sodass gleichzeitig ein Pferd springen konnte, eins im Roundpen longiert und ein weiteres bereits geputzt wurde. Das Freispringen dient unter anderem der Gymnastizierung (vor allem des Pferderückens), der Förderung der Geschicklichkeit und des Selbstvertrauens des Pferdes. Außerdem ist es schön, zu sehen, wie wirklich alle Pferde mit Spaß bei der Sache waren und kaum motiviert werden mussten, über die Sprünge zu gehen.

Wir begannen mit dem Springprofi Pablo, der ganz automatisch angaloppierte und die Reihe ohne Probleme nahm. Dabei schätze er die Abstände selbstständig ein und verkürzte bzw. verlängerte den Galoppsprung, wenn nötig. Ein alter Hase eben, was das Springen angeht. Von den Schulpferden sprangen außerdem unsere schwarz weiße Perle Merlyn, der Rentner Sterzel, unser lange versehrter Stoffel (der seit Anfang des Jahres wieder antrainiert wird) und unser Riesenbaby Malina. Sie alle haben das toll hinbekommen und sahen danach sehr zufrieden aus.

Merlyn brauchte nur eine kleine Aufforderung, um die Reihe dann auch flüssig durchzuspringen und Stoffel zeigte, dass er immer noch Spaß am Hüpfen hat und das besonders ohne Reiter. Sterzel, der Routinier, sprang die Reihe, galoppierte ganz entspannt die ganze Bahn entlang und setzte gleich zum zweiten Mal an. Er blieb so gelassen und entspannt, als würde er das jede Woche machen, wir sind wirklich stolz auf unseren Rentner! Auch Malinchen erinnerte sich an das Freispringen im letzten Sommer und lief sofort allein in Richtung Hindernisse. Natürlich haben wir die Reihe jedem Pferd angepasst und immer klein angefangen, sodass auch die große Schlesierin die Möglichkeit hatte, sich über den Sprüngen auszubalancieren und ihre Beine zu sortieren. Pina ließen wir aus Vorsicht nicht in den Parcours, da sie kurz zuvor leicht lahmte und auch Panama setzte aus, da sie an dem Tag bereits ein Horsemanshiptraining hinter sich hatte.

Allerdings nutzten noch Anne und Babett die Chance, ihre beiden Springprofis Camilla und Beltane an den Start zu schicken. Camilla, etwas aus der Übung gekommen, nahm die Sprünge hinsichtlich der Höhe zwar sehr sicher, sprang jedoch bei den Kreuzen zu weit außen ab. Daran werden wir auf jeden Fall arbeiten. Tani nahm die Sprünge erst ab einer gewissen Höhe ernst und entpuppte sich dabei als richtiges Flughörnchen, auf den Fotos ist er kaum wiederzuerkennen, aber seht selbst. Mit der Absicht, es nicht das einzige Mal in diesem Jahr gewesen sein zu lassen, bauten Marie und Tina den Parcours wieder ab und freuten sich über erschöpfte, aber zufriedene Pferde.

Autorin: Tina Hillmann


Osterfeuer und Ausritt - 13.04.2017

Da es im letzten Jahr so gut ankam, organisierten wir in diesem Jahr erneut ein kleines Osterfeuer. Es fand am Gründonnerstag statt und dem Feuer voran ging ein gemütlicher Osterausritt. An dieser Stelle vielen Dank an Janine und Tina, die sich um die Organisation und Betreuung an diesem Tag kümmerten.

Ab 15 Uhr fanden sich alle auf dem Hof ein, es wurde gemeinsam die Verteilung der Pferde besprochen und dann ging es an das Herausputzen der Vierbeiner für den Osterspaziergang. Circa 15 Reitschüler teilten sich die Pferde Pablo, Pina, Merlyn, Fantasie, Stoffel, Panama, Malina, Silas und Camilla. So kam jeder zum Reiten, aber auch das Führen der jüngeren Reiter wurde übernommen. Bevor es losging, ehrten wir das Pferd mit der lustigsten Frisur, es war eindeutig Merlyn mit dem angesagten Palmenstyle! (siehe Fotos)

Der angesagte Sturm und Regen blieb aus, zwischendurch kam sogar die Sonne zwischen den Wolken raus, die alle sehr genossen. In gemütlichem Schritttempo umrundeten wir den Eichholzberg. Vorbei an Kühen und Kälbern, Osterdekoration in Vorgärten, Schafen und einem Rasentrecker mit merkwürdigem Anhänger – die Pferde blieben ruhig und gingen brav weiter. Nur Silas brauchte manchmal etwas länger, wobei der sechsjährige Schwarzwälder auf einem seiner ersten Ritte ins Gelände und dafür sehr artig war!

Während der Tour belustigten die Rentnerpferde Louis (ehemaliges Schulpferd) und Ronaldo uns, die wild auf ihrer Wiese galoppierten, als sie uns sahen. Unsere Ponys blieben dabei aber tiefenentspannt und bekamen eine kurze Pause zum Grasen. Sogar ein paar süße Osterhasen haben wir über den Weg vor uns hoppeln sehen, das musste ein Zeichen sein! Auf dem Rückweg wurden im Wald fleißig Stöcke für das Stockbrot gesammelt.

Es kamen alle wohlbehalten und zufrieden auf den Hof zurück, die Pferde wurden versorgt, der Stall für den Abend vorbereitet und daraufhin alle Kinder in die Sattelkammer gesperrt. Nein, nicht etwa, weil sie böse waren – sondern damit niemand von ihnen sah, wo der Osterhase die Eier auf dem Gelände versteckte. Dann begann das große Eiersuchen, alle hatten sichtlich Spaß und knackten auch das ein oder andere anspruchsvollere Versteck, zum Beispiel in der offenen Stange am Putzplatz. (siehe Fotos)

Dann gab es eine erste Kostprobe von Michelles super leckerem Osterkuchen, dankesehr! Janine kümmerte sich bereits um das Entfachen des Feuers, das wir dieses Mal an der alten Feuerstelle vor der Tribüne aufbauten, mit Blick auf die Shettys. Alle ließen sich Stockbrot, Marshmallows, Würstchen und mehr vom gemeinsamen Buffet schmecken und tauschten in netter Runde lustige Geschichten über die Pferde und den Hof aus. Die letzten saßen noch bis 22:30 Uhr am Feuer, ehe sie dieses löschten und sich auf den Heimweg begaben. Wir hoffen, es hat allen Anwesenden Spaß gemacht und dass sich nächstes Jahr wieder jemand findet, um so ein nettes Osterfeuer zu organisieren.

Autorin: Tina Hillmann


Horsemanship Training - 12.03.2017

Am Sonntag, den 12. März, läuteten wir die neue Saison mit einem Training der etwas anderen Art ein: Horsemanship. Jana, Reiterin der jungen und stürmischen Panama, bekam von Susi den Kontakt zu Horsemanship Trainer Holger, dieser war schon des Öfteren auf dem Hof, um Susi im Umgang mit ihrem Jungspund CinCin zu unterstützen.

Dieses Mal war also Panama an der Reihe. Jeder, der sie kennt, weiß, dass die etwas ungestüme Stute so ein Grundlagentraining sehr gut gebrauchen kann. Beim Horsemanship geht es darum, die natürliche Kommunikation der Pferde zu lernen, zu verstehen und daraufhin im eigenen Training zu nutzen und umzusetzen. Dabei ist vor allem die Körpersprache wichtig, denn sie bestimmt klar und eindeutig, „wer wen bewegt“ in einer Herde. Mithilfe des Horsemanships kann man zum echten Horseman, also „Pferdemenschen“, werden, das heißt die Tiere verstehen, ihr Verhalten lesen und einschätzen, sie respektieren und so ihr Vertrauen bekommen. Es handelt sich im Grunde um ein Training, basierend auf Körpersprache, das das harmonische Miteinander zwischen Mensch und Pferds stärken soll.

Holger arbeitete zunächst allein mit Panama im Roundpen, dazu benutzte er lediglich ein Knotenhalfter und ein langes Seil, was auch Anwendung in der Bodenarbeit findet. Jana und Jürgen, die Reiter von Panama, sowie einige „Schaulustige“, konnten zusehen, wie Panama bereits nach wenigen Minuten immer besser auf die Signale von Holger reagierte, allein durch die Körperhaltung konnte er sie bereits vorwärts schicken, ausbremsen und die Richtung wechseln lassen. Dann waren zuerst Jana und später Jürgen dran, um sich im Horsemanship zu versuchen. Man sah sofort, dass Panama besser auf den Trainer Holger reagierte, da dieser seine Körpersprache gezielter eingesetzt hat, woran die anderen beiden noch arbeiten müssen. Es geht wirklich um feinste Signale, da ist es gar nicht so leicht, gleichzeitig auf das Pferd zu achten und seinen eigenen Körper zu kontrollieren. So werden die Grundlagen für den respektvollen Umgang zwischen Pferd und Mensch gelegt. Panama hat gut mitgearbeitet und wird in den nächsten Wochen noch weiter nach dem Prinzip des Horsemanships trainiert werden.

 Autorin: Tina Hillmann