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Viel Spaß!

Abschied von Fantasie

Fantasie: eine sanfte, braune Schönheit, die immer zuverlässig jeden Reiter auf ihrem Rücken trug und für das Gelände eine Leidenschaft pflegte, hier blühte sie so richtig auf. Als Privatpferd kam sie zu uns und wurde recht schnell anteilig vom Verein als Schulpferd genutzt. Als ehemalige Zuchtstute, die der Brandenburger Warmblutzucht mehrere Fohlen schenkte, war sie reiterlich unverbraucht und dem Menschen stets zugewandt. Immer lieb im Umgang, aufmerksam und brav, eroberte Fantasie im Laufe der Zeit die Herzen vieler Menschen auf unserem Hof.

So kam es, als ihr plötzlicher Verkauf durch ihren Besitzer an einen Unbekannten stattfinden sollte, dass der damalige Vorstand einschritt und Fantasie zurückkaufte, nun gehörte sie vollständig dem Verein. Aufgrund einer wiederkehrenden Lahmheit bekam sie ein halbes Jahr Urlaub auf einer riesigen Wiese bei Zinnow in Grube, die sie sehr genoss. Verjüngt und etwas verwildert mit langer Mähne, aber gesund (!) kam sie zu uns zurück, die Lahmheit war verschwunden. So lief sie wieder brav ihre Runden im Unterricht, zeigte jedoch ab und zu bereits an, dass die ewigen Kreise auf dem Reitplatz ihr nicht so gefielen. Darum entschied der Vorstand im Sommer 2018, sie war bereits 24 Jahre alt, für sie einen neuen Besitzer zu finden, der sich gut um sie kümmerte. Da Frau Neumanns lebenslange Begleiterin Lady uns mit 28 Jahren verließ und sie bereits zuvor überlegte, Fantasie mal zu reiten, bot es sich an, sie auszuprobieren, da sie ein Pferd für gemütliche Geländeritte suchte.

Nach kurzer Zeit war klar: Frau Neumann wollte uns Fantasie abkaufen und auch auf unserem Hof mit ihr bleiben, was für ein Glück! Bei der hübschen Stute geblieben ist die junge Reitschülerin des Vereins Julia, die sich bereits zuvor oft zusätzlich um sie kümmerte, mit ihr Bodenarbeit machte und sogar externen Unterricht dafür nahm. Nun durfte sie Reitbeteiligung auf der noch sehr fitten und lebensfrohen Fanta sein und die Stute zusätzlich zu Frau Neumann regelmäßig bewegen und auslasten. Denn das war wichtig, selten sieht man ein Pferd dieses Alters in solch agilem Zustand, gerade im Gelände zeigte Fanta noch gern, was in ihr steckte. Setzte sie doch mal ihre Reiterin ab, stand sie sofort neben dieser und fragte mit unschuldigem Blick, was denn passiert sei.

Nun kam, was irgendwann kommen muss für jedes Pferd: der Abschied. Am Donnerstag, dem 22. August hat Frau Neumann ihre Stute vormittags normal bewegt, es ging ihr gut. Ab dem Nachmittag jedoch zeigte Fantasie Kolikanzeichen, ihr Zustand blieb gleichbleibend schlecht, sodass ein Tierarzt gerufen wurde. Doch auch mit Medikamenten gab es keine Besserung, deshalb wurde sie abends in die Klinik gefahren, wo sie weiter behandelt wurde. Die inneren Schäden waren jedoch schon zu groß, sie musste erlöst werden. Dieser Abschied kam sehr plötzlich und unerwartet, da sie bis zu diesem Tag so munter und gut drauf war, dass niemand damit gerechnet hätte.

Wir sprechen Frau Neumann unser tiefstes Mitgefühl über den Verlust dieser tollen Stute aus, nachdem sie bereits vor einem Jahr ihr Herzenspferd Lady gehen lassen musste. Wir alle haben Fanta kennen und schätzen gelernt, sie war ein Traum von Pferd und wir freuen uns sehr, dass sie noch nach der Verabschiedung als Schulpferd ein so tolles Jahr im Besitz von Frau Neumann verbringen konnte, in ihrem bekannten Zuhause und mit ihren gewohnten Pferdefreunden. Wir werden sie vermissen und in guter Erinnerung behalten.

Jetzt kannst du mit Lady und Winnie im Pferdehimmel über die endlosen Wiesen galoppieren, liebe Fantasie.

Ruhe in Frieden.

Autorin: Tina Hillmann


Turnier in Rudow – 11.08.2019

Ein weiteres Mal in diesem Jahr fuhren wir mit zweien unserer Schulpferde und insgesamt sechs Reitern los, um an einem Turnier teilzunehmen. Die Strecke war dieses Mal etwas weiter, etwa eine Stunde dauerte die Fahrt bis zum Reiter-Verein Rudow bei Berlin. Vielen Dank an Katharina für den Hänger und auch das Fahren zum Turnier sowie an Tina und Lena für die Organisation!

Unsere turniererfahrenen Schulpferde Pablo und Merlyn bescherten unseren Reitern sehr positive erste Turniererfahrungen, sie benahmen sich vorbildlich und liefen brav in den einzelnen Prüfungen, die von Führzügel über Schritt-Trab-Wettbewerb bis zum Reiterwettbewerb Schritt-Trab-Galopp reichten. Nur in der Dressur sagte sich Merlyn, er habe jetzt keine Lust mehr und ließ seine Reiterin Agnes im Viereck verhungern. Jeder hat mal einen schlechten Moment, das nehmen wir ihm nicht übel und drücken die Daumen für’s nächste Mal! Jonas, Lena, Miri, Helena und Lucia zeigten tolle Leistungen, was sich zum Teil auch in ansehnlichen Wertnoten zeigte, wir sind stolz auf euch!

Auch das Drumherum klappte gut, bereits 5.30 Uhr trafen sich alle Reiter und Eltern im Stall, um die Pferde vorzubereiten und alles einzupacken. Einzig Tina und Agnes waren schon, da sie auf dem Gelände gezeltet haben… wozu eine Turnierwiese so gut ist. Auch vor Ort war es eine sehr entspannte Atmosphäre, alle halfen mit, jeder hielt mal Merlyn oder Pablo fest und man ging freundlich miteinander um, was nicht bei allen Teams auf dem Turnier der Fall war. Umso schöner, dass wir die Gesellschaft der Pferde und auch die Freude am Reiten auch auf Turnier nicht vergessen und zu schätzen wissen. Weiter so!

 Autorin: Tina Hillmann


Sommerferiencamp - 24.-28.06.2019

In diesem Jahr gibt es sogar zwei Mal ein Reitcamp in den Sommerferien, das erste fand bereits vom 24. bis 28. Juni 2019 bei uns auf dem Hof statt. Vielen lieben Dank an die engagierten Betreuer Agnes, Annika, Jacki, Lena und Tina sowie Tina für die Organisation. Wir haben ein buntes Programm geplant für die neun teilnehmenden Reiterinnen, die alle ganz gespannt am Montag im Stall ankamen. Es gab eine „Frühaufsteher“-Gruppe ab 7.30 Uhr und dann noch die „Langschläfer“, die sich um 10 Uhr dazugesellten. So bekam die erste Gruppe, bestehend aus Merle, Mathi, Theresa und Leni bereits eine erste Pferde-/Reitaktion am Morgen und Frühstück.

Aufgrund des Wetters legten wir die Reitstunden auf vormittags, wenn die Sonne noch erträglich war und erfreuten uns am Nachmittag an Wasserspielen mit den Pferden, geführtem Reiten ohne Sattel, dem praxisbezogenen Misten, Sammeln von Giftpflanzen auf den Paddocks und dem Pflegen der Pferde durch Putzen, Striegeln, Waschen und anschließender Sandpanierung. Als „Langschläfer“ kamen noch Lucy, Lucia, Leni, Luise und Luca hinzu. Wir setzten bereits unser neues Schulpony Avanti im freien Unterricht und an der Longe ein, wobei er sich als sehr brav und zuverlässig erwies und außerdem fleißig vorwärtslief und die Hilfen der jungen Reiterinnen gut annahm. Die Mädels waren sofort Feuer und Flamme und bildeten einen Fanclub für den süßen Avanti. Auch Lenox durfte neue Talente zeigen, als er einige der Voltimädels brav an der Longe trug und sie Kunststücke auf seinem Rücken turnen ließ, klasse. Nicht zuletzt unterstützte uns unser Rentnerhafi Sterzel, bei der Bodenarbeit, beim Longieren und beim Wasserspaß. Obwohl er dort wieder mal seinen Altersstarrsinn zeigte: den ersten Tag war Wasser kein Problem, beim nächsten Mal gab es aber keine Möglichkeit, ihn dort hinein zu locken, der Herr blieb stur.

Mehrmals unternahmen wir schöne geführte Ausritte und genossen in der Natur das Sommerwetter, einfach herrlich. Auch die Reiterinnen waren sichtlich begeistert, mal weg vom Reitplatz zu kommen und die Umgebung vom Pferderücken aus zu erkunden. Der ungeschlagene Höhepunkt war allerdings unser selbst gebauter Pferdepool aus Stangen und einer Plane, durch den wir durchritten, die Pferde durchführten und planschen ließen. Als die Pferde längst versorgt auf den Paddocks standen, ging die Planscherei erst richtig los, also nicht nur ein Pferdepool. 😉 Auch testeten die Mädels die Intelligenz und Problemlösekompetenzen unserer Ponys beim Apfel-/Möhretauchen im Wassereimer. Dabei gab es verschiedene Lösungsansätze: während Stoffel beherzt abtauchte und Sterzel den Eimer so lange wackelte und umstieß, bis das Wasser auslief, konnte Avanti sich nicht richtig entscheiden und setzte beide Techniken abwechselnd ein. Prinzessin Pina hingegen bat ihre Diener, äh die Mädels um Hilfe und stupste sie an. Auch Pablo ist eher ein Taucher als ein Umschubser.

Mittwochnachmittag, als es richtig heiß wurde, ging es zur Abkühlung an die Badestelle in Töplitz, vielen Dank an Lucas Mama, Lena und Jacki für den Transport dorthin. Es wurde geplanscht, geschwommen und im flachen Wasser in der Sonne gechillt und gequatscht, ein toller Ausklang der Wochenmitte.

Ebenfalls gut kam unsere Mittagsauswahl an: neben selbstgekochten einfachen Gerichten wie Nudeln und Milchreis gab es zwei Mal Pizza, die wir aus Werder kommen ließen. Außerdem grillten wir zum Abschluss am Freitag, danke an die Grillmeisterin Jacki, es war superlecker! Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Lenis und Merles Mamas, die uns die Woche über mit Kuchen, Eis und Melone versorgten!

Insgesamt war es eine super schöne Woche, die allen Beteiligten, sowohl den Reiterinnen als auch den Betreuerinnen viel Spaß bereitete. Es wurde viel gelacht, mit Wasser gespritzt, unter den Sprenger gerannt, einiges beim Reiten und Pflegen der Pferde dazugelernt und nicht zuletzt die Verbundenheit und der faire Umgang untereinander gestärkt, was uns sehr freut. Wir sind gespannt auf die zweite Campwoche und behalten die erste, trotz der Hitze, in sehr positiver Erinnerung.

 Autorin: Tina Hillmann


Kitafest - 01.06.2019

Am 1. Juni fand erneut das jährliche Kitafest der Kita Inselnest in Töplitz statt. Sehr gern kamen wir wieder mit zwei Ponys vorbei, um Ponyreiten anzubieten.

Um 10 Uhr waren Nele und Jacki mit Stoffel und Pablo vor Ort. Das Wetter war mit 30 Grad schon sehr warm an diesem Tag und die Mädels sowie die Ponys hatten ordentlich zu tun. Viele Kinder freuten sich auf die Pferde und so war der Andrang sehr groß. Letztendlich liefen die zwei Ponys etwa zwei Stunden auf und ab, um die Kinder glücklich zu machen. Natürlich gab es genug Wasser und Gras zum Fressen, was die Ponys dankend annahmen.

Wir bedanken uns bei der Kita Inselnest für die Versorgung unserer Pferde und ein großes Danke an Nele und Jacki für ihr Engagement. Gern kommen wir nächstes Jahr wieder.

 Autorin: Jaqueline Swierczynski


Töplitzer Insellauf - 04.05.2019

Beim diesjährigen XXIX. Insellauf in Töplitz war unser Verein wieder mit zwei Ponys vertreten. Jedes Jahr bieten wir dort für die Kinder Ponyreiten an. Bei etwas kaltem, aber recht gutem Wetter ging es früh um 9 Uhr los mit Stoffel und Pablo. Gute zwei Stunden durften die Kinder auf den beiden Ponys reiten. Die beiden machten auch alles artig mit, nur sehr gierig nach Gras waren sie, aber die Weidezeit beginnt ja bald. Die Kinder freuten sich sehr über die Ponys und kamen sogar mehrmals, um zu reiten. Zum Schluss besuchte uns noch die diesjährige Baumblütenkönigin, Madeleine Reichelt, um ein paar Bilder zu machen.

Vielen Dank an die SG Töplitz für die Verpflegung vor Ort und natürlich an unsere beiden Reiterinnen Nele und Linda für ihr Engagement! Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Autorin: Jaqueline Swierczynski


Baumblütenumzug am 27.04.2019

Am Samstag, dem 27. April startete das 140. Baumblütenfest in Werder. Unser Verein lief wieder beim traditionellen Baumblütenumzug zur Eröffnung mit. Das Wetter war zwar nicht sonnig, aber der Regen hielt sich zurück, so blieben wir alle trocken und konnten die Stimmung genießen. Durch die Osterferien war es nicht ganz so voll wie in den letzten Jahren. Trotzdem hatten alle ihren Spaß bei Musik und Wein. Der Umzug verlief wie immer von der Moosfennstraße aus über die Brandenburger Straße und Unter den Linden bis auf die Insel zum Marktplatz. Etwa 70 Vereine aus Werder machten mit, präsentierten sich und machten Werbung für kommende Veranstaltungen. Auch wir verteilten fleißig Werbeflyer für unseren Tag der offenen Tür am 1. September 2019. Danke dafür nochmal an Miri, Lee-Jeanne und Nele für das fleißige Verteilen der Flyer. Nach circa einer Stunde war der Umzug vorbei und es war noch Zeit für ein wenig Vergnügung auf dem Rummel.

Wir danken dem Ortsbeirat Töplitz für die Bereitstellung der zwei Busse und allen Teilnehmenden, die uns beim Umzug unterstützt haben. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Autorin: Jaqueline Swierczynski


Osterausritt und Grillen - 18.04.2019

Am Gründonnerstag fand unser jährlicher traditioneller Osterausritt bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel statt. Mit dabei waren Pablo, Stoffel, Merlyn, Apache, Tina und Camilla. Gemütlich streiften wir über Wiesen, Feldwege und durch den Wald, ohne Zwischenfälle ging es dann zurück auf den Hof. Dort versorgten wir die Pferde, bereiteten das Heu für abends vor und während der Grill angezündet wurde, bekamen Pina und Sterzel noch eine Wellness-und Beautybehandlung, was sie sichtlich genossen.

Das restliche Winterfell rausgebürstet, Flecken entfernt, Schweif gewaschen, Mähne gekürzt und in Form gebracht und Sterzel sieht gut 10 Jahre jünger aus! Er liebt es, Aufmerksamkeit zu bekommen und stand ganz still, unser tolles Rentnerpony. Auch Pina ist trotz ihrer verordneten Boxenruhe überaus lieb und lässt sich selbst von den Kleinsten brav aus ihrer Box führen.

Natürlich durfte auch das Ostereiersuchen nicht fehlen - mittlerweile haben einige junge Reiter den Vorteil, dass sie die besten Verstecke auf dem Hof bereits kennen und doch dauerte es eine Weile, bis alle Eier gefunden waren.

Aufgrund der bereits einsetzenden Trockenheit gab es erhöhte Waldbrandwarnstufe in Potsdam und Umland, deshalb ließen wir das große Feuer aus und grillten gemütlich auf der Terrasse. Die frühabendliche Sonne wärmte noch toll und alle ließen sich das reichliche Essen bei netten Gesprächen schmecken.

Eine tolle Tradtion, um den Frühling zu feiern und die helle Zeit im Jahr einzuläuten, in der man gern noch abends Zeit im Stall verbringt. Herzlichen Dank an Lena, Mareike und Tina für die Hilfe vor Ort sowie die Organisation!

Autorin: Tina Hillmann


Sterzels große Party - Jacki berichtet

Was für ein toller Tag! Die zweite Geburtstagsparty für Sterzel startete mit einem super sonnigen Wetter am 23. März 2019. Ich hatte vor ein paar Monaten die Initiative gestartet und alle ehemaligen Wegbegleiter von Sterzel beziehungsweise vom Verein eingeladen zu einer Wiedersehensparty anlässlich des 30. Geburtstages unseres Haflingers. Viele sind meiner Einladung gefolgt und so durfte ich um die 25 Gäste am Samstag in Leest begrüßen. Nach einer Kaffeerunde mit Kuchen durfte sich Sterzel über viele Möhrchen und andere Leckereien freuen. Er genoss die Aufmerksamkeit und ließ sich artig von den Kindern putzen und betüddeln. Schon immer konnte Sterzel sehr gut unterscheiden, wann er besonders artig sein musste. Egal wie er sonst drauf war, wenn der Tag der offenen Tür bei uns war und die Voltigruppe ihren Auftritt hatte, war er ein anderes Pony. Immer artig und zuverlässig. Das ist Sterzel!

Dann konnten alle das Geschenk betrachten, dass ich ihm organisiert hatte. Ein schönes braunes Lederhalfter mit Gravur. Das hatte er sich schon lange verdient. Anschließend gab es Leckeres vom Grill. Viele haben Salate, Grillfleisch und Co. mitgebracht. So fand jeder etwas für seinen Geschmack. Zum Schluss gab es noch ein schönes Lagerfeuer und Marshmallows. Außerdem wurden mit Hilfe eines Beamers alte Bilder aus dem Vereinsleben gezeigt. Dabei wurde viel gelacht und über die “guten alten Zeiten“ berichtet. Es war ein sehr schöner Tag, den wir bestimmt im nächsten Jahr, wenn der Verein 30 Jahre alt wird, wiederholen werden.

Ich bedanke mich besonders bei Michelle für ihre Hilfe beim Aufbau, Schmücken und hübsch Machen von Sterzel. Vielen Dank an Linda für die Fotos und Andrea für den Beamer! Und natürlich danke an alle, die an diesem Tag dabei waren und ihn für Sterzel zu etwas Besonderem gemacht haben.

Autorin: Jaqueline Swierczynski


Reitertag in Schlalach - 16.03.2019

Nicht mal eine Woche, nachdem wir die Turniersaison eröffnet haben in Neubeeren, fuhren wir erneut los: am Samstag, dem 16. März, ging es zum Reitertag nach Schlalach auf den Pferdehof Schumann. Es hat wieder einmal wunderbar geklappt: wir durften uns Katharinas Hänger leihen, den Natascha gefahren ist und es gab keine Zwischenfälle dank Tinas Organisation des Ganzen, großes Dankeschön an euch!

Für drei von fünf Reitern war es Turnierpremiere, dementsprechend stand ihnen die Aufregung seit dem frühen Morgen uns Gesicht geschrieben. Eltern berichteten, dass ihre Kinder sonst nie am Wochenende freiwillig so früh aufstehen – dieses Mal kein Problem. Linda, die vor vielen Jahren bei uns auch erste Reiterfahrungen außerhalb sammelte, ritt mit Pablo eine sehr schöne E-Dressur, wir sind super stolz auf die beiden! Der kleine Schimmel war an dem Tag sowieso ein liebenswürdiger Schatz, er hat keine Show abgezogen oder sonst welchen Schabernack, den er sich gern mal fürs Publikum auf Turnier aufspart. Stoffel hingegen war ungewohnt „aufgeregt“, was sich vorerst nur auf Gucken und erhobenen Hauptes dastehen beschränkte, er hatte echt viel Ausdruck!

Elisa hat beim Warmreiten für den Reiterwettbewerb dann stahlharte Nerven bewiesen, als Stoffel Versuche unternahm, über den Platz zu schießen und auch einmal buckelte, Respekt. Zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass direkt hinter dem Abreiteplatz einige Pferde auf der Wiese unablässig tobten. In der Prüfung selbst, die auch Mia-Lara auf Pablo ritt, war Stoffel dann aber toll und auch beide Reiterinnen meisterten die Aufgabe super. Sie wissen jetzt, woran sie noch arbeiten müssen und werden sicher wieder mit auf Turnier kommen, um ihr Können zu beweisen.

Zuletzt waren unsere Jüngsten dran: Luca auf Pablo und Lee-Jeanne auf ihrem Lieblingshaflinger zum Führzügelwettbewerb. Beide sind gut geritten und wir freuen uns, dass auch unser Nachwuchs durch diese Art der Prüfung schon die Möglichkeit erhält, einen Einblick ins Turniergeschehen zu bekommen. Danach trainiert es sich gleich doppelt so motiviert.

Bereits kurz vor 13 Uhr ging es zurück nach Leest, alles wurde ausgepackt und aufgeräumt und gleich einigen vor Ort von den Erlebnissen berichtet. Herzlichen Dank an Mia-Laras Mama für die leckeren Muffins! Allmählich bekommen wir eine richtig gute Routine an Turniertagen, die werden wir sicher noch des Öfteren nutzen in diesem Jahr.

Autorin: Tina Hillmann


Erstes Turnier der Saison - 10.03.2019

Am Sonntag, dem 10. März, begann für uns unerwartet früh in diesem Jahr die Turniersaison. Bei einem wunderschönen Sonnenaufgang mit intensiv rosafarbenem Himmel machten sich Agnes, Katharina, Lena, Maya (in Begleitung ihrer immer hilfsbereiten Schwester Lucy) und Tina auf den Weg zum Stall, um alles einzupacken, den Hänger vorzubereiten, Heu zu geben und unsere vierbeinigen Hauptdarsteller des Tages, Stoffel und Panama, herzurichten. Das Verladen war ein Klacks, beide gingen sehr brav auf den Hänger und so ging es auf die Minute genau nach Plan, um 7.45 Uhr, los zum Pferdehof Neubeeren, der einen Reitertag veranstaltete.

Vielen Dank an dieser Stelle an Katharina fürs Fahren und zur-Verfügung-Stellen ihres Hängers und an Tina für das Organisieren drum herum.

Das Gelände des Pferdehofs Neubeeren ist beeindruckend: mehrere Reithallen, ein großer Außenplatz, mehrere Stallgebäude, viele zusätzliche Gebäude und viel Platz auf Paddocks und Wiesen für die Pferde. Auch die Organisation des Reitertags und die Verpflegung waren großartig, dort fahren wir gern wieder hin.

Als erstes starteten Maya mit Stoffel und Lena mit Panama in einem Dressur-Wettbewerb, in dem sie auch noch zu zweit in einer Gruppe ritten! Leider kamen wir beim Üben zuhause nie auf die Idee, mal zusammen zu üben. Für Panama war es das erste Mal Turnier, seit sie bei uns ist, sie war schon recht aufgeregt. Auf dem Abreiteplatz schwankte sie immer zwischen ich-arbeite-gut-mit-und-laufe-heute-echt-schön und „Stoffel, mein neuer bester Freund in der Fremde! Wo bist du? Ich rufe dich mal!“. So gab es ein lustiges Wieherkonzert, da Stoffel ungewohnter Weise auch meist zu antworten pflegte. Allerdings muss man dazu sagen, dass auch die anderen Pferde ständig wieherten, irgendwie war es also allgemein ein erzählfreudiger Morgen.

Panama ging recht mutig hinter Stoffel in die Halle zur Prüfung, als Wald- und Wiesenpony vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben. Die Prüfung selbst lief relativ gut, bis auf kleine Fehler von Maya, was aber sicher beim nächsten Turnier nicht mehr passiert. ;-)

Vorbei an vier äußerst süßen, aufgeweckten Shettys ging es zurück zum Hänger, am liebsten hätten wir gleich zwei von ihnen mit eingepackt. Nach einer Pause war Agnes an der Reihe, auch sie ritt einen Dressurwettbewerb in Anlehnung an die Klasse E. Routiniert ging es auf dem Abreiteplatz zu, allerdings war schon leicht zu merken, dass Stoffel die Lust auf Mitarbeit Stück für Stück verließ. Zum Glück weiß Agnes mit Unmutsäußerungen von Stoffels Seite umzugehen und ließ sich in der Prüfung, die ebenfalls zu zweit geritten wurde, auch nicht aus der Ruhe bringen, als Stoffel bereits im Trab einen Warn-Buckler losließ. Es war eine Gratwanderung zwischen dem lauffaulen Stoffel, den man nicht zu sehr treiben darf und dem aufgeweckten Stoffel, der schnell hinter dem Tetenpferd hinterherwollte, jedoch selbst entschied, wann das war. Wie gesagt, Agnes hat das Beste draus gemacht und die Prüfung gut hinter sich gebracht. Zwischendurch, wenn Stoffel gerade mitgemacht hat, sah es richtig gut aus! Jetzt, wo Stoffelchen abgespeckt hat. ;-)

In der Mittagspause schlemmten wir am Buffet mit Waffeln, Kuchen und belegten Brötchen. Auch die Pferde fraßen entspannt ihr Heu und ließen sich vom einsetzenden Regen nicht stören. Schließlich bereiteten wir Panama für ihren zweiten Auftritt mit Katharina vor, in einer A-Dressur. Abgeritten wurde wegen des recht starken Regens spontan in der zweiten, kleineren Halle, was Panama artig machte. In der großen Halle, in der mittlerweile auch einige Zuschauer Platz genommen hatten und noch dazu ganz allein, war Panama doch wieder aufgeregt, sodass sie nicht ihren aktuellen Leistungsstand zeigte. Was aber überhaupt nicht schlimm ist, schließlich war es ihr erstes Turnier, sie hatte viele Eindrücke zu verarbeiten und am Abend sicher tief und fest geschlafen.

Danach ging es dank vieler helfender Hände schnell mit dem Einpacken, sodass wir zeitnah nach Hause konnten – denn mittlerweile waren wir allesamt nass und durchgefroren. Auch zurück im Stall ging es routiniert schnell, die Pferde kamen zum Aufwärmen in ihre Boxen, bekamen etwas Heu und kurz darauf Mash, dann konnten sie nochmal aufs Paddock zu ihren Kumpels – und zack, bereits beim Runterlaufen waren sie keine Freunde mehr, versteh einer diese Tiere. Wir freuen uns auf das nächste Mal, das gar nicht lange auf sich warten lässt.

Autorin: Tina Hillmann


Happy Birthday, Sterzel! - 26.02.2019

Was für ein besonderer Tag für den Verein. Am 26. Februar 2019 wurde unser Sterzel stolze 30 Jahre alt! Das ist für ein Pferd heutzutage etwas Besonderes und wird nicht oft erreicht. Es gab einen Mash-Kuchen für ihn mit Möhren und was Süßes für die Gäste. Viele waren da, um anzustoßen auf dieses großartige Pony. Danke an Linda für die tollen Fotos!

Was uns natürlich stolz macht, ist, dass Sterzel seit 26 Jahren bei uns im Verein ist. Mit vier Jahren kam er damals zu uns und wurde von Reitern aus dem Verein ausgebildet. Man konnte ihn vor die Kutsche spannen oder schnelle Ausritte im Gelände genießen. Jeder, der ihn reiten durfte, schätzt seinen tollen Charakter. Lernwillig, ausdauernd, aber natürlich auch – wie es ein Haflingerpony sein muss – manchmal stur. Trotzdem lieben wir ihn. Die Voltis hat er stets brav getragen und auf öffentlichen Veranstaltungen hat er sich immer von seiner besten Seite gezeigt.

2015 haben wir ihn offiziell aus dem Schulbetrieb verabschiedet und ihn in Rente geschickt. Nun darf er diese bei uns im Verein genießen. Auch wenn er mittlerweile gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, sieht man ihm nicht die 30 Jahre an. Wenn er sich doch mal von seinem Strick losreißt und umherrennt, wirkt er wie ein Dreijähriger… ;-)

Im März folgt noch eine Party für ihn mit vielen ehemaligen Wegbegleitern. Wir freuen uns, dass dieses lebensfrohe Pony immer noch bei uns ist und wünschen ihm noch ein paar schöne Jahre.

Autorin: Jaqueline Swierczynski


Besuch der Reiterstaffel - 06.02.2019

In den Winterferien gab es einen ersten Höhepunkt im Vereinsleben dieses Jahr: der von Micha und Tina geplante Ausflug zur Reiterstaffel der Bundespolizei in Stahnsdorf fand statt.

Zunächst vielen herzlichen Dank an euch, dass ihr diese spannende Führung für unsere Mitglieder ermöglicht habt. Insgesamt 28 Mitglieder, Eltern und Freunde fanden sich am Mittwoch, dem 6. Februar, kurz vor 13 Uhr vor dem weitläufigen Gelände ein.

Zunächst gab es eine kleine Einführung in dem gemütlichen Seminarraum, woraufhin es gleich Richtung Stallungen ging, um endlich die mit Spannung erwarteten Polizeipferde zu begutachten! Von unserem Betreuer erfuhren wir sehr viel Interessantes über die Reiterstaffel, über die Arbeitsbedingungen, die Art und Häufigkeit der Einsätze und nicht zuletzt über die Pferde: nach welchen Kriterien und wo diese gekauft werden, wie sich die Ausbildung und das tägliche Training gestalten, wie die Haltung, Fütterung und Ausrüstung aussieht. Einen besonderen Teil bildete der Besuch in der hofeigenen Schmiede inklusive spannendem Vortrag über die Geschichte des Hufbeschlags vom Schmied, der zeitgleich auch tiermedizinischer Berater für die Pferde vor Ort ist. Er selbst hat schon mehrere riskante Operationen am Huf erfolgreich durchgeführt und so einige Pferde vor einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Dienst gerettet. Normalerweise hat jedes Pferd zwei Reiter, eine Erst- und eine Zweitbesetzung sozusagen, die sich gemeinsam um das Training und die Gesunderhaltung kümmern. So ist das Pferd immer verfügbar mit einem Reiter, sollte einer mal im Urlaub oder krank sein. Zu typischen Einsätzen gehören Fußballspiele, Demonstrationen und das Abreiten von Bahnstrecken auf unebenem Gelände, um Metalldiebstahl zu unterbinden, dabei können die berittenen Polizisten bundesweit unterwegs sein.

Das gesamte Gelände wurde von wenigen Jahren komplett neu gebaut und sehr pferdefreundlich angelegt: die Pferde stehen in großen, hellen und luftigen Boxen, an die jeweils ein Paddock grenzt, zu dem sie permanent Zugang haben. Außerdem kommen sie in kleinen Gruppen täglich auf Paddocks und im Sommer teilweise auf Wiesen. Die Trainingsbedingungen sind ebenfalls beeindruckend: es gibt eine riesige Reithalle mit Lautsprecherinstallation und einen Außenplatz mit gigantischen Maßen, um auch Formationsreiten auf entsprechender Strecke üben zu können.

Insgesamt zog sich der Besuch über zweieinhalb Stunden, was die eingeplante Dauer einer Stunde weit überschritt. Das lag aber vor allem an unseren wissbegierigen Reiterinnen und Eltern, die immer wieder neue Fragen an unseren Betreuer stellten, der diese zu gerne ausführlich beantwortete. Schließlich hat er nicht bei jeder Führung, die er leitet (z.B. Schulklassen), das Vergnügen, auf pferdebegeisterte Besucher zu treffen, die sich allesamt brennend für die Reiterstaffel interessieren. Ein sehr gelungener Ausflug also, der allen Beteiligten viel Spaß machte.

Autorin: Tina Hillmann