Informationen für Einsteller.

Fenster-/Paddockbox frei, auch für große Pferde


Neben den vereinseigenen Pferden leben auch einige Privatpferde auf unserem Hof. Wir meinen, dass wir uns wohltuend von anderen Pensionspferdehaltungen absetzen. Auch wenn es bei uns, wie in jeder Gemeinschaft, Regeln gibt, wird Mitverantwortung und Mitsprache begrüßt! In dem monatlichen Pensionsbetrag ab 280,00 Euro sind folgende Leistungen enthalten:

  • Betreuung durch erfahrenes Personal
  • nachts Fensterbox/Paddockbox
  • Einstreu wahlweise Stroh oder Holzpellets
  • 3x täglich Heu und Kraftfutter
  • Rausbringen auf Paddock/Weide
  • tägliches Ausmisten (Wechselstreu)
  • Nutzen aller Reit- und Longierplätze
  • 2 beleuchtete Außenplätze (25mx40m, 120mx70m)
  • wetterbedingtes Eindecken der Pferde
  • Schmied-/Tierarztvorführung
  • gesicherte Sattelkammer
  • Hängerstellplatz

Das eigene Pferd kann wahlweise in die gemischte Herde auf den Trail eingegliedert, in eine Kleingruppe oder in Einzelhaltung untergebracht werden. Die Herde ist trotz ihrer Vielfalt sehr harmonisch, da ein Großteil der Pferde bereits seit Jahren zusammenlebt. Unsere Pferde und Ponys (zwischen 5 bis 28 Jahren) sind eher neugierig auf einen Neuankömmling; eine Eingliederung wird mit dem Besitzer abgestimmt, findet aber grundsätzlich erst nach einer Kennenlernphase über den Zaun statt. Im Übrigen besteht die Herde aus Privat- und vereinseigenen Pferden, es wird kein Unterschied in der Haltung vorgenommen.

 

Heu- und Kraftfuttermenge sind frei wählbar, wobei als Kraftfutter Hafer angeboten wird, der entweder ganz verfüttert oder vor jeder Mahlzeit frisch gequetscht wird. Alle anderen gewünschten Futtermittel und Medikamente werden individuell gegeben – dafür sorgt ein White Board in der Futterkammer, wo unter jedem Pferdenamen die Futtermittel nach Menge und Tageszeit vermerkt sind.

 

Der Tagesablauf beginnt mit der Fütterung morgens um 7:00 Uhr, danach geht es auf den Paddock oder die Weide.  Gegen 12:00 Uhr kommen die Pferde zur Mittagsfütterung zurück in ihre Boxen. Nach anderthalb Stunden kommen sie für den restlichen Tag wieder auf die Paddocks. Abends, wenn die Angestellten schon längst Feierabend haben, holen die Mitglieder die Pferde zum letzten Mal am Tag von ihren Ausläufen und versorgen sie für die Nacht. Das ist gut organisiert und viele fassen mit an. Durch die überschaubare Größe von max. 22 Pferden ist eine individuelle Betreuung gewährleistet, da man jedes Pferd mit seinen Besonderheiten kennt. Ebenso die dazugehörigen Decken und Halfter.

 

Eigene Bereiter, Reitlehrer, Tierärzte, Schmiede etc. sind willkommen; wir freuen uns über neue Impulse! Worüber wir uns weniger freuen, wäre beispielsweise ein langfristiger Einsatz von Schlaufzügeln und ähnliche von Zwang und Druck geprägte Methoden. Gleichberechtigt sollen die Turnierbestrebten neben den Parelli-Fans und denen, die im Gelände bummeln oder Ponykutsche fahren, sein.

 

Als gemeinnütziger Verein dürfen wir keine Rücklagen bilden; die Einkünfte fließen direkt in den Unterhalt der Pferde und in den Erhalt des Geländes. Der Umgang mit den finanziellen Mitteln ist aus der Vereinsstruktur transparent; der Pensionsbetrag für das eigene Pferd ist somit lediglich kostendeckend.