Aktuelles.


Halloweenparty am 28.10.2017

Am Samstag, den 28. Oktober, haben wir trotz des Sturmtiefs „Herwart“ Halloween gefeiert. Zur Sicherheit verlegten wir den geplanten Ausritt allerdings auf den großen Reitplatz, da dort kein Risiko durch herabfällende Äste bestand. Viele kamen bereits verkleidet beziehungsweise gruselig geschminkt, sodass wir nur noch die Ponys verzieren mussten, bevor der Ritt starten konnte. Die Kleinen wurden auf Pina und Stoffel geführt, die Größeren ritten auf Merlyn und Fantasie frei, außerdem dabei waren Apache, Camilla und Peredur. So drehte jeder seine Runden und begutachtete dabei die anderen geschmückten Pferde und Reiter.

Im Anschluss hieß es Kürbisse schnitzen, was das Zeug hält! Die zuvor im Ort erstandenen orangen Früchte wurden ausgehöhlt und mit gruseligen Grimassen verziert, um dann im Kerzenglanz zu erstrahlen. Aufgrund der angesagten windigen Böen machten wir auch beim Lagerfeuer Abstriche, jedoch tat der Grill seine Arbeit ebenso gut – leckere Würstchen, Marshmallows und Knüppelteig wurden auf seinem Feuer zubereitet. Auch das restliche Buffet war dank mitgebrachter Speisen sehr lecker. So konnte der schöne Tag in geselliger Runde entspannt ausklingen. Vielen Dank an Jacki und Tina für die Organisation und Durchführung!

Autorin: Tina Hillmann


Freispringen am 25.10.2017

In den Herbstferien war es endlich wieder möglich: ein weiteres Mal Freispringen für unsere Vereinspferde! Da sie nicht in der Schule sein mussten, konnten Agnes, Marie und Michelle zusammen mit Tina am Mittwochvormittag eine kleine Hindernisreihe aufbauen, die bei den Vierbeinern für Abwechslung sorgen sollte. Da der fleißige Stoffel bereits eine Longenstunde hinter sich hatte und somit schon aufgewärmt war, kam er als erster an die Reihe. Auch wenn er sehr gut und selbstständig springen kann, bauten wir die Hindernisse für ihn niedrig, um ihn aufgrund seiner alten Beinverletzung nicht zu überfordern. Die Reihe nahm er sehr gut, nach dem dritten Mal musste er jedoch etwas stärker überzeugt werden, das Ganze nochmal zu machen. Die Sprünge hatten wir leicht erhöht und Stoffel nahm sie souverän, eben ein echter Allround-Haflinger!

Als nächste war unser Riesenbaby, Malina, dran. Da sie immer noch damit zu tun hat, ihre vier langen Beine zu sortieren, sollte sie beim Springen erst einmal Sicherheit und Routine bekommen. Das heißt, die Sprünge waren kaum höher als Cavaletti, damit sie sich voll und ganz auf den Ablauf konzentrieren konnte. Malinchen machte das sehr gut und hatte sichtlich Spaß daran, von ganz allein ging sie in die Strecke, toll!

Agnes wärmte im Round Pen bereits einen unserer Springprofis auf – Merlyn. Trotz seines Talents braucht er dennoch permanente Überzeugungskunst vom Menschen, um die Reihe bis zum Ende durchzuspringen. Sobald man hinten aufhört, zu treiben und motivierend zu rufen, blieb er vor dem nächsten Sprung stehen. Bekam Merlyn aber durchgehend gute Zurufe, nahm er die bereits recht hochgelegte Reihe in Perfektion.

Jetzt fehlten noch unsere beiden Schimmelponys, denn Fantasie ließen wir aufgrund ihres Alters und Panama aufgrund ihres erst vor kurzem verheilten Hufgeschwürs aus. Pablo, wie immer, freute sich beim Anblick der bunten Stangen enorm und schaute bereits vom Paddock sehnsüchtig zum Reitplatz. Er ist wirklich ein Profi, der das Springen auch liebt und völlig allein und automatisch durch so eine Reihe geht, als wäre er dafür geboren. Es macht Riesenspaß, ihm dabei zuzusehen, wir freuen uns aufs nächste Mal, Pablo!

Die süße Pina ist dahingehend auch nicht zu unterschätzen: an der Longe sehr gemütlich, drehte sie beim Freispringen dann auf. Nach den ersten zwei Runden ging es mit Vollgas in die Sprünge, die wir glücklicherweise im Abstand vergrößert hatten, sodass auch die kleine Rennmaus keine Probleme hatte, alle Hindernisse zu überfliegen.

Um euch davon zu überzeugen, dass Freispringen Pferd und Mensch Spaß macht, schaut gern in die Fotos, der ein oder andere Schnappschuss ist definitiv dabei!

Autorin: Tina Hillmann


Reitertag am 08.10.2017

Dies ist ein weiterer Turnierbericht, allerdings sind wir dieses Mal nicht auswärts gewesen, sondern haben einen internen Reitertag auf unserem Hof veranstaltet. Die Idee dazu hatten Anne und Tina, da letztes Jahr das geplante Hofturnier ausfallen musste wegen vieler verletzter Vereinspferde. Sie haben diesen Tag organisiert, um den Reitkindern etwas Abwechslung zu bieten und ihnen außerdem die Möglichkeit zu geben, auf heimischem Gebiet echte Turnieratmosphäre zu spüren und das reiterliche Können erstmals vor Publikum zu präsentieren. Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die FN-Trainerin Karola Kass, die sich bereit erklärte, die Ritte zu bewerten und einzuschätzen.

Es gab eine „offizielle“ Ausschreibung mit allen nötigen Informationen zu den drei Prüfungen Führzügelwettbewerb, Reiterwettbewerb und E-Dressur. Die Listen wurden schnell mit Namen gefüllt, denn gerade für die Plätze im Führzügel- und Reiterwettbewerb schrieben sich viele Reiterinnen ein. Eine Woche vor dem großen Tag erschienen die Teilnehmerliste sowie die Zeiteinteilung. Auch erhielt jedes Pferd eine Startnummer, eben wie auf einem richtigen Turnier. Die Übungsleiter der einzelnen Reitgruppen und die Longenführer wurden bereits fleißig ausgefragt und gelöchert, was denn wohl in den Prüfungen drankäme und wie das alles ablaufen würde. Die Aufregung und Vorfreude der jungen Reiterinnen waren deutlich zu spüren.

Schließlich war es soweit, endlich war Sonntag, der 8.Oktober, da! Es sah zunächst jedoch nicht gut aus: Anne und Tina, mit die Ersten vor Ort im Stall, nahmen die Reitplätze in Augenschein, denn die Nacht zuvor und auch noch am Morgen hatte es quasi durchgängig geregnet. Der obere Reitplatz stand unter Wasser, mit der gut bekannten riesigen Pfütze in der vorderen Ecke. Unten sah es nicht viel besser aus – überall aufgeweichter Boden, Matsch und Pfützen. Sie waren kurz davor, abzusagen, und besprachen sich am Telefon mit Karola. Gemeinsam mit ihr entschieden Anne und Tina, es doch zu versuchen und eventuell den Galopp auszulassen, schließlich haben alle Teilnehmer sich sehr darauf gefreut und vorbereitet, viele waren bereits vor Ort.

Etwas verspätet begannen die Starter für die E-Dressur, sich warmzureiten beziehungsweise erst einmal den Platz zu testen. Das Umpflügen durch die Pferde und die mittlerweile durch die Wolken brechende Sonne verbesserten den Boden merklich, man konnte nun in allen drei Gangarten reiten! Den Anfang machte Nele auf Donna, sie machten eine gute Figur im Viereck. Dann folgten Julia auf Fantasie und Agnes auf Merlyn, auch sie ritten die Aufgabe durch, wenn auch mit dem einen oder anderen Aussetzer. Es folgte Tina auf Camilla, die kurz zuvor noch Probleme hatte, die Schimmelstute überhaupt in die Nähe der „Richterbank“ zu bekommen, da dort ein überaus gruseliges Pulk Menschen saß. Während der Prüfung waren beide jedoch entspannt und es klappte alles ohne Zwischenfälle. Nach ihnen war Marie mit Pablo dran, der kleine Allround-Schimmel zeigte wieder einmal, was für ein tolles Pony er doch ist. Stoffel hingegen wollte nicht so wirklich mitarbeiten und weigerte sich partout, die Aufgabe zu absolvieren, auch wenn Meret ihr Bestes versuchte. Da heißt es wohl noch mehr üben und beim nächsten Mal wieder probieren, das wird schon! Am Schluss durfte Camilla ein weiteres Mal ins Viereck, dieses Mal mit ihrer Besitzerin Anne, die trotz Nervosität die Aufgabe souverän absolvierte. Bis auf Stoffel, der aus der Wertung fiel, bekamen alle Reiter-Pferd-Paare gute Noten, den ersten Platz machten sehr knapp Camilla und Tina, den Zweiten teilten sich Anne und Marie. Glückwunsch an alle für die guten Leistungen!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer, die im Wesentlichen dazu beigetragen haben, dass der Reitertag trotz einiger Startschwierigkeiten zu einem Erfolg wurde und allen Spaß bereitet hat. Danke an Steffi, für das Schreiben der Bewertungsbögen, danke an Xenia für die Betreuung der kleinen Reiterinnen und danke sehr Sandra, für das Lesen der Aufgaben!

Die zweite Prüfung fand nun auf dem oberen Reitplatz statt, allerdings auf einem improvisierten kleineren Viereck, um die Riesenpfütze zu umgehen. Der Reiterwettbewerb war geteilt in zwei Abteilungen, die Erste bildeten Miri auf Pina und Mirija auf Pablo, die Zweite bestand aus Mathilda mit Stoffel, Maya mit Fantasie und Nele mit Merlyn. Es wurden nach Anweisung verschiedene Hufschlagfiguren und Gangarten geritten, unterschiedliche Sitzarten gefordert und einiges mehr. Die Ponys haben gut mitgearbeitet, auch wenn sie manchmal erst überzeugt werden mussten. Die Eltern auf der Terrasse sahen ihren Sprösslingen zu und staunten nicht schlecht, was diese auf dem Rücken des Pferdes bewerkstelligen konnten. Am besten geklappt hat die Zusammenarbeit zwischen Nele und Merlyn, sie lagen auf Platz eins, danach folgten Maya und Fantasie und den dritten Platz belegten Mirijam und Pina. Gratulation an euch für diese tollen Leistungen.

Zum Schluss waren die zwei Gruppen des Führzügelwettbewerbs dran, zuerst ritten Élaine auf Pina, Carina auf Pablo und Lucia auf Merlyn. Im Schritt und Trab mussten die Reiterinnen das Gleichgewicht und den Takt finden, auch leichttraben wurde bereits abverlangt. Alle waren konzentriert und mit Spaß bei der Sache, man konnte ihnen die Freude ansehen! Die zweite Abteilung mit Leni (Pina), Malin (Pablo) und Lucy (Merlyn) hat sich ebenfalls gut geschlagen, nur leider fiel ihre Zeit etwas knapp aus, da unsere Trainerin Karola um 13 Uhr zu einem anderen Termin musste.

Alles in allem war dieser kleine Reitertag ein Erfolg, denn trotz ziemlich schlechter Bodenverhältnisse konnten alle Teilnehmerinnen ihre Prüfung absolvieren und so erste beziehungsweise weitere Turniererfahrungen sammeln. Einige der jüngeren Reiterinnen werden uns im nächsten Jahr bestimmt auf das ein oder andere Turnier begleiten, da sie nun wissen, wieviel Spaß es machen kann, sein Können auf dem Pferd zu beweisen. Herzlichen Dank an Anne und Tina für das Organisieren dieses tollen Tages und an Per natürlich, für die vielen tollen Fotos! Viel Spaß beim Ansehen! ;-)

 Autorin: Tina Hillmann


Biodiversität auf unserem Hof

Dass wir außer unseren Pferden und Ponys auch anderen Tieren ein Zuhause bieten, freut uns immer wieder! Mit Pferden ist gut leben, sagen sich viele Vogelarten, Amphibien (Frösche und Eidechsen unternahmen schon bis ins Stallgebäude Ausflüge, Tina hat leicht entsetzt bereits eine Ringelnatter wieder ins Freie befördern müssen) und selbst Wiesel wurden gesichtet. Jetzt ist es gelungen, einen Walker (Polyphylla fullo) vor die Kamera zu bekommen, eine seltene und besonders geschützte Käferart. Unsere Äppelhaufen sind zwar etwas unordentlich, bieten den Engerlingen aber Möglichkeiten, gut zu gedeihen. Gesehen wurde er schon häufiger, er fällt auf durch seine Größe und das Rasseln, das er bei Beunruhigung von sich gibt. Der interessante Käfer hatte sich in Merlyns Fliegendecke verfangen, diente als Fotomodell und wurde dann behutsam wieder in den Sand gesetzt.

 Autor: Babett Neelsen


Freiwilliges ökologisches Jahr 2015/2016

Unser Pferdehof wurde von dem Träger „ijgd“ als Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr anerkannt!

Wer sich für die Ausrichtung seines weiteren Lebensweges etwas Zeit lassen möchte, wer für ein Jahr eine sinnvolle, lebendige Tätigkeit sucht, dem können wir auf unserem kleinen, überschaubaren Hof abwechslungsreiche Tätigkeiten anbieten. Da wir als Verein unser Gelände selbst verwalten und gestalten, können Einblicke, vom Schwingen der Mistgabel bis zur Steuerprüfung, gewonnen werden.

 

Unsere Pferde und Ponys sind allesamt sehr umgänglich, über Vorkenntnisse würden wir uns sehr freuen, da dann die Bandbreite aller Tätigkeiten wahrgenommen werden kann. Das können folgende Tätigkeiten sein:

  • Unterstützung bei den Stallarbeiten
  • Unterstützung beim Reitunterricht, ggf. Unterricht erteilen, ggf. Ausritte führen
  • Pflege/Bewegung der Pferde
  • Fortbildung der Pferde
  • Unterstützung bei Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Jugendfreizeiten etc.)
  • Begleitung bei Reitertagen
  • Einblicke bei der Führung einer Reitanlage gewinnen (z. B. Auswahl und Einkauf von Futtermitteln, Auswahl und Abschluss notwendiger Versicherungen, Kostenanalysen, Entscheidungsfindungen)
  • Pflege des Geländes, unter Berücksichtigung dessen, dass es in einem Landschaftsschutzgebiet liegt.

Neben den Erfahrungen im Umgang mit Pferden darf bei einem Freiwilligen Ökologischen Jahr der ökologische Aspekt nicht zu kurz kommen. Dementsprechend sind wir bemüht, ein ökologisches Projekt mit den FÖJlern durchzuführen.

 

Da sich das Gelände des Reitvereins in natürliche Strukturen eingliedert, können zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vorgefunden werden. Nicht selten sind Zauneidechsen im Gras zu entdecken und in der Abenddämmerung Fledermäuse am Himmel zu beobachten. Das Stallgebäude beherbergt Jahr für Jahr mindestens ein Rauchschwalbenpäarchen. Weitere Vogelarten, wie die Bachstelze oder Kohlmeisen, suchen sich die unmöglichsten Nistplätze. So etwa empfand ein Bachstelzen-Paar eine Sprunghürde auf dem Reitplatz als einen schönen Ort zur Jungenaufzucht. Eine Kohlmeisen-Familie wurde in einer der Anbindestangen gegründet. Um diesen und vielen weiteren Arten einen natürlichen Rückzugsort zu bieten, wird das ökologische Projekt darauf hingehend angepasst. Der/ die FÖJler/in wird in dem Projekt mit dem Bau und der Platzierung von Nisthilfen für Fledermäuse, Höhlenbrütern, Schwalben, Insekten und einen Igelunterschlupf heran geführt. Dazu gehören der Bau der Häuschen und das Aussuchen geeigneter Plätze auf dem Gelände. Als weiteren Bestandteil sollen Wildblumenwiesen für Wildbienen und Hummeln angelegt und gepflegt werden. Um die Zauneidechse zu schützen, sollen Steinhaufen in sonnenexponierten Plätzen geschaffen werden. Im Zuge dieses Projektes wird der/ die FÖJler/in in den Artenschutz eingeführt und lernt die Bedeutung dieser Arten im Ökosystem kennen.

 

Es wäre schön, wenn Du 18 Jahre alt wärest! Ein Führerschein kann von Vorteil sein, ist aber nicht Pflicht, da unser Hof sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Leider können wir keine Unterkunft anbieten, unterstützen aber gerne bei der Suche nach einer bezahlbaren Wohnmöglichkeit.

 

Eine Besichtigung des Reiterhofes vor der eigentlichen Bewerbung wäre empfehlenswert!

Bitte einfach anrufen und einen Termin vereinbaren!