Aktuelles.


Osterfeuer am 05.04.2018

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir ein kleines Osterfeuer auf unserem Hof, um das erste Mal im neuen Jahr gemütlich abends zusammenzusitzen und bei Stockbrot und Marshmallows über dem Feuer den Frühling einzuläuten. Denn lang genug hat der Winter nun gedauert und unsere Nerven aufgrund der abgestellten Wasserleitungen arg strapaziert. Nun geht es aber bergauf: das Wetter am Donnerstag war mit viel Sonnenschein und nur etwas Wind sehr angenehm.

Ausgerechnet an diesem Tag war noch einiges los bei uns: der Schmied war da, der Heulieferant ebenfalls und außerdem ging es Panama bereits seit dem Vorabend sehr schlecht, sie musste aufgrund einer Kolik noch in die Klinik gefahren werden. Ein großes Dankeschön an Hanka an dieser Stelle für den Transport! Mittlerweile geht es Panama wieder gut, sie durfte nach zwei Tagen wieder nach Hause kommen.

Es kamen viele Reitkinder, teils mit ihren Eltern oder Freunden und verbrachten ein paar schöne Stunden zusammen. Einige von ihnen kamen bereits früher und halfen noch bei der Abendversorgung der Pferde, denn gemeinsam ist man nun mal am schnellsten. Alle brachten wie immer etwas zu essen oder zu trinken mit, es war sehr lecker. Das Osterfeuer etabliert sich jedes Jahr mehr als eine schöne Tradition, um vor allem nach der Winterpause wieder länger auf dem Hof zu verweilen und sich gemeinsam auf die warmen und vor allem hellen Monate des Jahres zu freuen. Gerne wieder!

Autorin: Tina Hillmann

 


Biodiversität auf unserem Hof

Dass wir außer unseren Pferden und Ponys auch anderen Tieren ein Zuhause bieten, freut uns immer wieder! Mit Pferden ist gut leben, sagen sich viele Vogelarten, Amphibien (Frösche und Eidechsen unternahmen schon bis ins Stallgebäude Ausflüge, Tina hat leicht entsetzt bereits eine Ringelnatter wieder ins Freie befördern müssen) und selbst Wiesel wurden gesichtet. Jetzt ist es gelungen, einen Walker (Polyphylla fullo) vor die Kamera zu bekommen, eine seltene und besonders geschützte Käferart. Unsere Äppelhaufen sind zwar etwas unordentlich, bieten den Engerlingen aber Möglichkeiten, gut zu gedeihen. Gesehen wurde er schon häufiger, er fällt auf durch seine Größe und das Rasseln, das er bei Beunruhigung von sich gibt. Der interessante Käfer hatte sich in Merlyns Fliegendecke verfangen, diente als Fotomodell und wurde dann behutsam wieder in den Sand gesetzt.

 Autor: Babett Neelsen


Freiwilliges ökologisches Jahr 2015/2016

Unser Pferdehof wurde von dem Träger „ijgd“ als Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr anerkannt!

Wer sich für die Ausrichtung seines weiteren Lebensweges etwas Zeit lassen möchte, wer für ein Jahr eine sinnvolle, lebendige Tätigkeit sucht, dem können wir auf unserem kleinen, überschaubaren Hof abwechslungsreiche Tätigkeiten anbieten. Da wir als Verein unser Gelände selbst verwalten und gestalten, können Einblicke, vom Schwingen der Mistgabel bis zur Steuerprüfung, gewonnen werden.

 

Unsere Pferde und Ponys sind allesamt sehr umgänglich, über Vorkenntnisse würden wir uns sehr freuen, da dann die Bandbreite aller Tätigkeiten wahrgenommen werden kann. Das können folgende Tätigkeiten sein:

  • Unterstützung bei den Stallarbeiten
  • Unterstützung beim Reitunterricht, ggf. Unterricht erteilen, ggf. Ausritte führen
  • Pflege/Bewegung der Pferde
  • Fortbildung der Pferde
  • Unterstützung bei Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Jugendfreizeiten etc.)
  • Begleitung bei Reitertagen
  • Einblicke bei der Führung einer Reitanlage gewinnen (z. B. Auswahl und Einkauf von Futtermitteln, Auswahl und Abschluss notwendiger Versicherungen, Kostenanalysen, Entscheidungsfindungen)
  • Pflege des Geländes, unter Berücksichtigung dessen, dass es in einem Landschaftsschutzgebiet liegt.

Neben den Erfahrungen im Umgang mit Pferden darf bei einem Freiwilligen Ökologischen Jahr der ökologische Aspekt nicht zu kurz kommen. Dementsprechend sind wir bemüht, ein ökologisches Projekt mit den FÖJlern durchzuführen.

 

Da sich das Gelände des Reitvereins in natürliche Strukturen eingliedert, können zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vorgefunden werden. Nicht selten sind Zauneidechsen im Gras zu entdecken und in der Abenddämmerung Fledermäuse am Himmel zu beobachten. Das Stallgebäude beherbergt Jahr für Jahr mindestens ein Rauchschwalbenpäarchen. Weitere Vogelarten, wie die Bachstelze oder Kohlmeisen, suchen sich die unmöglichsten Nistplätze. So etwa empfand ein Bachstelzen-Paar eine Sprunghürde auf dem Reitplatz als einen schönen Ort zur Jungenaufzucht. Eine Kohlmeisen-Familie wurde in einer der Anbindestangen gegründet. Um diesen und vielen weiteren Arten einen natürlichen Rückzugsort zu bieten, wird das ökologische Projekt darauf hingehend angepasst. Der/ die FÖJler/in wird in dem Projekt mit dem Bau und der Platzierung von Nisthilfen für Fledermäuse, Höhlenbrütern, Schwalben, Insekten und einen Igelunterschlupf heran geführt. Dazu gehören der Bau der Häuschen und das Aussuchen geeigneter Plätze auf dem Gelände. Als weiteren Bestandteil sollen Wildblumenwiesen für Wildbienen und Hummeln angelegt und gepflegt werden. Um die Zauneidechse zu schützen, sollen Steinhaufen in sonnenexponierten Plätzen geschaffen werden. Im Zuge dieses Projektes wird der/ die FÖJler/in in den Artenschutz eingeführt und lernt die Bedeutung dieser Arten im Ökosystem kennen.

 

Es wäre schön, wenn Du 18 Jahre alt wärest! Ein Führerschein kann von Vorteil sein, ist aber nicht Pflicht, da unser Hof sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Leider können wir keine Unterkunft anbieten, unterstützen aber gerne bei der Suche nach einer bezahlbaren Wohnmöglichkeit.

 

Eine Besichtigung des Reiterhofes vor der eigentlichen Bewerbung wäre empfehlenswert!

Bitte einfach anrufen und einen Termin vereinbaren!